Frauengesundheit und geschlechtersensible Medizin

Die vom Bundesforschungsministerium geförderte Gesundheitsforschung nimmt die individuellen Unterschiede zwischen den Menschen in den Blick. Das ermöglicht eine Gesundheitsversorgung, von der alle Geschlechter profitieren.

Eine Ärztin mit einem Stethoskop um den Hals und einem Tablet in der Hand unterhält sich mit einer Patientin.

InputUX /Adobe Stock

Ob ein Mensch erkrankt, hängt von vielen Faktoren ab. Neben Alter und Lebensstil spielt auch das Geschlecht eine wichtige Rolle.  Um möglichst allen Zielgruppen gerecht zu werden, müssen geschlechterspezifische Lebenslangen und -umstände stärker berücksichtigt werden.

Frauen zum Beispiel waren – und sind – in klinischen Studien oft unterrepräsentiert. So entstand eine systematische Wissens- und Informationslücke in der Erforschung von Krankheiten sowie in der Erfassung und Nutzung medizinischer Daten. Diese Lücke gilt es zu schließen. Deshalb stärkt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Forschung zur Reduzierung des Gender Data Gap sowie zu Gesundheitsfragen, die besonders Frauen betreffen – etwa bei der Endometriose und den Wechseljahren. Auch sollen Erkrankungen, die alle Geschlechter betreffen, mit innovativen Ansätzen erforscht werden.  

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