Ziel des Verbundprojektes ist es, die Herkunft der Kontamination von Shigatoxin-bildende E. coli (STEC) -Stämmen in Mehl und Mehlprodukten in Deutschland zu untersuchen. Dafür soll die unmittelbare fäkale Kontamination von Mehlprodukten nachvollzogen und die relative Persistenz und Umweltstabilität dieser Stämme bestimmt werden. Im Verbundprojekt soll die Transmissionskette auf zwei Versuchsgütern nachvollzogen und die relative Persistenz und Umweltstabilität von STEC-Stämmen bestimmt werden (Teilprojekt 1, TP1). Die Kontamination der Getreidepflanzen und -körner, der Übertrag bei der Vermahlung und das Überleben von STEC in Mehl werden in TP2 untersucht. Die Rollen des Bodenmikrobioms und der unterschiedlichen Bodencharakteristika für die Umweltpersistenz der Erreger sind Gegenstand der Arbeiten in TP3. Im TP 4 werden die genetischen und metabolischen Eigenschaften der neuartigen, mehlassoziierten Stämme bestimmt und mit denen von Isolaten aus Rindern, Wildtieren, Lebensmitteln und Menschen hinsichtlich Virulenz- und Resistenzgenen sowie Umweltstabilität und Marker für Persistenz verglichen.