Fördermaßnahme

E-Rare / European Joint Programme on Rare Diseases (EJP RD)

Veröffentlichung der Bekanntmachung: 2007, 2009, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023
Förderzeitraum: 2008 - 2028
Gesamte Fördersumme: bis zu 47,5 Mio. Euro
Anzahl der Projekte: 150

Ziele des Förderschwerpunkts

Das Gebiet der Seltenen Erkrankungen ist eines der Forschungsfelder, die von einer koordinierten internationalen Zusammenarbeit besonders profitieren können. Das liegt sowohl an der jeweils kleinen Zahl von betroffenen Patienten als auch an der national unterschiedlich ausgeprägten Forschungsexpertise für die einzelnen Seltenen Erkrankungen. Daher beteiligte sich das BMFTR seit 2006 an der ERA-Net Initiative "E-Rare".

Seit Januar 2019 wird diese Zusammenarbeit innerhalb des European Joint Programmes on Rare Diseases (EJP RD) fortgesetzt und ausgebaut. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden Informationen über die Erforschung Seltener Erkrankungen in diesen Ländern zusammengetragen, um sich strategisch abzustimmen und schließlich grenzüberschreitende internationale Forschungsprojekte zu fördern. Mit den Fördermaßnahmen wird das Ziel verfolgt, sich ergänzende Expertisen und Ressourcen von einschlägig qualifizierten Arbeitsgruppen aus den teilnehmenden Ländern zusammenzuführen. Durch gemeinsame Forschungsansätze sollen Fortschritte bei der Diagnose und Therapie Seltener Krankheiten realisiert werden, die allein auf nationaler Ebene nicht zu erreichen wären.

Stand der Fördermaßnahme

Im Rahmen von E-Rare wurden zehn gemeinsame Bekanntmachungen durchgeführt (2007-2018), auf die sich internationale Forschungskonsortien aus den beteiligten Ländern bewerben konnten. Dadurch wurden 130 Projekte mit rund 115 Mio. € finanziert. Das BMFTR fördert die Beteiligung von deutschen Wissenschaftlern an 87 dieser transnationalen Projekte mit rund 32,3 Mio. €.

Durch EJP RD wurden 65 Forschungsprojekte mit 93 Mio. € gefördert, davon 63 Projekte mit deutscher Beteiligung. Das BMFTR beteiligte sich an der Förderung von 38 Projekten mit 15,2 Mio. €.