Verbund

UncovRT - Molekulare Mechanismen von Nebenwirkungen nach Gehirnbestrahlung: Verbesserung der Lebensqualität von Langzeitüberlebenden mit Hirntumoren

Dank Krebsfrüherkennung, Diagnostik und Therapien steigt die Zahl von Langzeitüberlebenden nach Krebserkrankungen. Diese müssen sich häufig mit teils sehr belastenden Langzeit- und Spätfolgen ihrer Erkrankung – oder auch der zur Behandlung der Krankheit eingesetzten Therapie – auseinandersetzen.

Bislang ist unklar, welche molekularen und mechanistischen Prozesse Langzeit- und Spätfolgen begünstigen oder verhindern können. Durch die Förderung des BMFTR soll die Grundlage geschaffen werden, Maßnahmen zu entwickeln, welche die Lebenserwartung und -qualität der Krebsüberlebenden verbessern.

Der Forschungsverbund UncovRT will eine Grundlage schaffen, damit Strahlentherapie‑Nebenwirkungen bei der Therapie von Hirntumoren besser vorhergesagt und behandelt werden können. Denn bei der Strahlentherapie können gesunde Gehirnareale langfristig geschädigt werden. Für Überlebende geht das oft mit einer schlechteren Lebensqualität einher.

Im Projekt wird eine umfassende Datenbank aufgebaut. Sie ermöglicht es, Behandlungsdaten und weitere spezifische Merkmale von therapierten Patientinnen und Patienten auszuwerten. Mithilfe dieser Daten können Medikamente, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, identifiziert und auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von möglichen Hirnschäden getestet werden.

Teilprojekte

Standort Dresden

Förderkennzeichen: 01KD2510A
Gesamte Fördersumme: 337.800 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Mechthild Krause
Adresse: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, OncoRay - Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie
Fetscherstr. 74
01307 Dresden

Standort Dresden

Hirntumore gehören zu den häufigsten Gründen für eine Strahlentherapie bei Erwachsenen und Kindern. Hohe Strahlendosen sind oft notwendig, um Tumore zu behandeln, wobei die Schonung gesunden Gewebes durch die Lage und Größe der bestrahlten Bereiche erschwert wird. Langfristige Schädigungen gesunder Gehirnareale stellen daher ein relevantes Problem für Überlebende dar. In Nachsorge-MRT-Bildern zeigen sich Monate bis Jahre später Veränderungen, die in bis zu 20 % der Fälle lebensqualitätsmindernd oder behandlungsbedürftig sind. Der Zusammenhang solcher Bildveränderungen mit Lebensqualität und Gehirnfunktion ist unklar. Neben bekannten physikalischen Faktoren der Strahlentherapie ist wenig über die molekularen Mechanismen dieser Veränderungen bekannt, was therapeutische Ansätze zur Vermeidung erschwert. Ein Netzwerk aus Experten wird aufgebaut, um die Zusammenhänge systematisch zu untersuchen. Eine gemeinsame klinische, translationale und präklinische Datenbank soll geschaffen werden, um vorhandene Datensätze von Erwachsenen und Kindern auszuwerten. Mithilfe von Mausmodellen werden biologische Mechanismen und molekulare Ursachen von Späteffekten untersucht. Ziel ist die Identifikation von Medikamenten, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, um diese auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von Hirnschäden zu testen. Die Ergebnisse sollen bestehende Vorhersagemodelle verbessern und eine Grundlage für künftige klinische Studien bilden. Die Datenbank wird zudem weitere Forschungsprojekte zu chronischen Strahlentherapie-Nebenwirkungen ermöglichen. Ein Überlebender und die Mutter eines betroffenen Kindes sind ins Projekt eingebunden, um Ergebnisse aus Patientensicht zu diskutieren und die Kommunikation an Laien zu unterstützen. Eine Patientenfortbildung wird zusammen mit dem NCT geplant. In Dresden werden die Gesamtkoordination des Verbundes und anteilig Arbeitspakete der klinischen Forschung wie beispielsweise der Protonentherapie übernommen.

Standort Heidelberg

Förderkennzeichen: 01KD2510B
Gesamte Fördersumme: 225.389 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Semi Harrabi
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, Radiologische Klinik, Radioonkologie und Strahlentherapie
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg

Standort Heidelberg

Hirntumore gehören zu den häufigsten Gründen für eine Strahlentherapie bei Erwachsenen und Kindern. Hohe Strahlendosen sind oft notwendig, um Tumore zu behandeln, wobei die Schonung gesunden Gewebes durch die Lage und Größe der bestrahlten Bereiche erschwert wird. Langfristige Schädigungen gesunder Gehirnareale stellen daher ein relevantes Problem für Überlebende dar. In Nachsorge-MRT-Bildern zeigen sich Monate bis Jahre später Veränderungen, die in bis zu 20 % der Fälle lebensqualitätsmindernd oder behandlungsbedürftig sind. Der Zusammenhang solcher Bildveränderungen mit Lebensqualität und Gehirnfunktion ist unklar. Neben bekannten physikalischen Faktoren der Strahlentherapie ist wenig über die molekularen Mechanismen dieser Veränderungen bekannt, was therapeutische Ansätze zur Vermeidung erschwert. Ein Netzwerk aus Experten wird aufgebaut, um die Zusammenhänge systematisch zu untersuchen. Eine gemeinsame klinische, translationale und präklinische Datenbank soll geschaffen werden, um vorhandene Datensätze von Erwachsenen und Kindern auszuwerten. Mithilfe von Mausmodellen werden biologische Mechanismen und molekulare Ursachen von Späteffekten untersucht. Ziel ist die Identifikation von Medikamenten, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, um diese auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von Hirnschäden zu testen. Die Ergebnisse sollen bestehende Vorhersagemodelle verbessern und eine Grundlage für künftige klinische Studien bilden. Die Datenbank wird zudem weitere Forschungsprojekte zu chronischen Strahlentherapie-Nebenwirkungen ermöglichen. Ein Überlebender und die Mutter eines betroffenen Kindes sind ins Projekt eingebunden, um Ergebnisse aus Patientensicht zu diskutieren und die Kommunikation an Laien zu unterstützen. Eine Patientenfortbildung wird zusammen mit dem NCT geplant. In Heidelberg wird u. a. analysiert, welche Risikofaktoren einer Bestrahlung zu einer Verschlechterung der Lebensqualität bei erwachsenen Langzeitüberlebenden führen.

Standort Duisburg-Essen

Förderkennzeichen: 01KD2510C
Gesamte Fördersumme: 432.981 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Beate Timmermann
Adresse: Universität Duisburg-Essen, Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55
45147 Essen

Standort Duisburg-Essen

Hirntumore gehören zu den häufigsten Gründen für eine Strahlentherapie bei Erwachsenen und Kindern. Als wichtige Säule der Krebstherapie trägt die Strahlentherapie wesentlich zur Heilung bestimmter Hirntumorarten bei. Hohe Strahlendosen sind oft notwendig, um Tumore zu behandeln, wobei die Schonung gesunden Gewebes durch die Lage und Größe der bestrahlten Bereiche erschwert wird. Langfristige Schädigungen gesunder Gehirnareale stellen daher ein relevantes Problem für Überlebende dar. In Nachsorge-MRT-Bildern zeigen sich Monate bis Jahre später Veränderungen, die in bis zu 20 % der Fälle lebensqualitätsmindernd oder behandlungsbedürftig sind. Der Zusammenhang solcher Bildveränderungen mit Lebensqualität und Gehirnfunktion ist unklar. Neben bekannten physikalischen Faktoren der Strahlentherapie ist wenig über die molekularen Mechanismen dieser Veränderungen bekannt, was therapeutische Ansätze zur Vermeidung erschwert. Ein Netzwerk aus Experten wird aufgebaut, um die Zusammenhänge systematisch zu untersuchen. Eine gemeinsame klinische, translationale und präklinische Datenbank soll geschaffen werden, um vorhandene Datensätze von Erwachsenen und Kindern auszuwerten. Mithilfe von Mausmodellen werden biologische Mechanismen und molekulare Ursachen von Späteffekten untersucht. Ziel ist die Identifikation von Medikamenten, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, um diese auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von Hirnschäden zu testen. Die Ergebnisse sollen bestehende Vorhersagemodelle verbessern und eine Grundlage für künftige klinische Studien bilden. Die Datenbank wird zudem weitere Forschungsprojekte zu chronischen Strahlentherapie-Nebenwirkungen ermöglichen. Ein Überlebender und die Mutter eines betroffenen Kindes sind ins Projekt eingebunden, um Ergebnisse aus Patientensicht zu diskutieren und die Kommunikation an Laien zu unterstützen. Eine Patientenfortbildung wird zusammen mit dem NCT geplant.

Standort Hamburg

Förderkennzeichen: 01KD2510D
Gesamte Fördersumme: 319.277 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Nina Struve
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Onkologie, Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Standort Hamburg

Hirntumore gehören zu den häufigsten Gründen für eine Strahlentherapie bei Erwachsenen und Kindern. Hohe Strahlendosen sind oft notwendig, um Tumore zu behandeln, wobei die Schonung gesunden Gewebes durch die Lage und Größe der bestrahlten Bereiche erschwert wird. Langfristige Schädigungen gesunder Gehirnareale stellen daher ein relevantes Problem für Überlebende dar. In Nachsorge-MRT-Bildern zeigen sich Monate bis Jahre später Veränderungen, die in bis zu 20 % der Fälle lebensqualitätsmindernd oder behandlungsbedürftig sind. Der Zusammenhang solcher Bildveränderungen mit Lebensqualität und Gehirnfunktion ist unklar. Neben bekannten physikalischen Faktoren der Strahlentherapie ist wenig über die molekularen Mechanismen dieser Veränderungen bekannt, was therapeutische Ansätze zur Vermeidung erschwert. Ein Netzwerk aus Experten wird aufgebaut, um die Zusammenhänge systematisch zu untersuchen. Eine gemeinsame klinische, translationale und präklinische Datenbank soll geschaffen werden, um vorhandene Datensätze von Erwachsenen und Kindern auszuwerten. Mithilfe von Mausmodellen werden biologische Mechanismen und molekulare Ursachen von Späteffekten untersucht. Ziel ist die Identifikation von Medikamenten, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, um diese auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von Hirnschäden zu testen. Die Ergebnisse sollen bestehende Vorhersagemodelle verbessern und eine Grundlage für künftige klinische Studien bilden. Die Datenbank wird zudem weitere Forschungsprojekte zu chronischen Strahlentherapie-Nebenwirkungen ermöglichen. Ein Überlebender und die Mutter eines betroffenen Kindes sind ins Projekt eingebunden, um Ergebnisse aus Patientensicht zu diskutieren und die Kommunikation an Laien zu unterstützen. Eine Patientenfortbildung wird zusammen mit dem NCT geplant. In Hamburg werden molekulare Mechanismen der Reaktion gesunden Hirngewebes auf Strahlentherapie im Hinblick auf mögliche neuroprotektive Strategien untersucht.

Standort DKFZ Heidelberg

Förderkennzeichen: 01KD2510E
Gesamte Fördersumme: 611.701 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Antje Dietrich
Adresse: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, OncoRay - Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie
Fetscherstr. 74
01307 Dresden

Standort DKFZ Heidelberg

Hirntumore gehören zu den häufigsten Gründen für eine Strahlentherapie bei Erwachsenen und Kindern. Hohe Strahlendosen sind oft notwendig, um Tumore zu behandeln, wobei die Schonung gesunden Gewebes durch die Lage und Größe der bestrahlten Bereiche erschwert wird. Langfristige Schädigungen gesunder Gehirnareale stellen daher ein relevantes Problem für Überlebende dar. In Nachsorge-MRT-Bildern zeigen sich Monate bis Jahre später Veränderungen, die in bis zu 20 % der Fälle lebensqualitätsmindernd oder behandlungsbedürftig sind. Der Zusammenhang solcher Bildveränderungen mit Lebensqualität und Gehirnfunktion ist unklar. Neben bekannten physikalischen Faktoren der Strahlentherapie ist wenig über die molekularen Mechanismen dieser Veränderungen bekannt, was therapeutische Ansätze zur Vermeidung erschwert. Ein Netzwerk aus Experten wird aufgebaut, um die Zusammenhänge systematisch zu untersuchen. Eine gemeinsame klinische, translationale und präklinische Datenbank soll geschaffen werden, um vorhandene Datensätze von Erwachsenen und Kindern auszuwerten. Mithilfe von Mausmodellen werden biologische Mechanismen und molekulare Ursachen von Späteffekten untersucht. Ziel ist die Identifikation von Medikamenten, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, um diese auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von Hirnschäden zu testen. Die Ergebnisse sollen bestehende Vorhersagemodelle verbessern und eine Grundlage für künftige klinische Studien bilden. Die Datenbank wird zudem weitere Forschungsprojekte zu chronischen Strahlentherapie-Nebenwirkungen ermöglichen. Ein Überlebender und die Mutter eines betroffenen Kindes sind ins Projekt eingebunden, um Ergebnisse aus Patientensicht zu diskutieren und die Kommunikation an Laien zu unterstützen. Eine Patientenfortbildung wird zusammen mit dem NCT geplant. Im DKFZ und am DKTK Standort Dresden werden in präklinischen Studien Wirkstoffkandidaten zur Verhinderung von Bestrahlungsschäden identifiziert und getestet.

Standort Dortmund

Förderkennzeichen: 01KD2510F
Gesamte Fördersumme: 236.473 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Armin Lühr
Adresse: Technische Universität Dortmund, Juniorprofessur für Medizinphysik mit dem Schwerpunkt Computational Physics
Otto-Hahn-Str. 4
44227 Dortmund

Standort Dortmund

Hirntumore gehören zu den häufigsten Gründen für eine Strahlentherapie bei Erwachsenen und Kindern. Hohe Strahlendosen sind oft notwendig, um Tumore zu behandeln, wobei die Schonung gesunden Gewebes durch die Lage und Größe der bestrahlten Bereiche erschwert wird. Langfristige Schädigungen gesunder Gehirnareale stellen daher ein relevantes Problem für Überlebende dar. In Nachsorge-MRT-Bildern zeigen sich Monate bis Jahre später Veränderungen, die in bis zu 20 % der Fälle lebensqualitätsmindernd oder behandlungsbedürftig sind. Der Zusammenhang solcher Bildveränderungen mit Lebensqualität und Gehirnfunktion ist unklar. Neben bekannten physikalischen Faktoren der Strahlentherapie ist wenig über die molekularen Mechanismen dieser Veränderungen bekannt, was therapeutische Ansätze zur Vermeidung erschwert. Ein Netzwerk aus Experten wird aufgebaut, um die Zusammenhänge systematisch zu untersuchen. Eine gemeinsame klinische, translationale und präklinische Datenbank soll geschaffen werden, um vorhandene Datensätze von Erwachsenen und Kindern auszuwerten. Mithilfe von Mausmodellen werden biologische Mechanismen und molekulare Ursachen von Späteffekten untersucht. Ziel ist die Identifikation von Medikamenten, die bereits in anderen medizinischen Bereichen zugelassen sind, um diese auf ihre Wirksamkeit zur Vermeidung von Hirnschäden zu testen. Die Ergebnisse sollen bestehende Vorhersagemodelle verbessern und eine Grundlage für künftige klinische Studien bilden. Die Datenbank wird zudem weitere Forschungsprojekte zu chronischen Strahlentherapie-Nebenwirkungen ermöglichen. Ein Überlebender und die Mutter eines betroffenen Kindes sind ins Projekt eingebunden, um Ergebnisse aus Patientensicht zu diskutieren und die Kommunikation an Laien zu unterstützen. Eine Patientenfortbildung wird zusammen mit dem NCT geplant. In Dortmund werden die Mechanismen der strahlenbedingten Schäden im Gehirn mittels der Kombination von bildgebenden und molekularen Daten untersucht.