Verbund

PROSURV - Molekulare Patientencharakteristika und Therapieinformationen zur Vorhersage von Langzeit- und Spätfolgen bei Überlebenden mit Darmkrebs

Dank Krebsfrüherkennung, Diagnostik und Therapien steigt die Zahl von Langzeitüberlebenden nach Krebserkrankungen. Diese müssen sich häufig mit teils sehr belastenden Langzeit- und Spätfolgen ihrer Erkrankung – oder auch der zur Behandlung der Krankheit eingesetzten Therapie – auseinandersetzen.

Bislang ist unklar, welche molekularen und mechanistischen Prozesse Langzeit- und Spätfolgen begünstigen oder verhindern können. Durch die Förderung des BMFTR soll die Grundlage geschaffen werden, Maßnahmen zu entwickeln, welche die Lebenserwartung und -qualität der Krebsüberlebenden verbessern.

Im Projekt PROSURV soll durch die Erforschung molekularer Profile mithilfe von KI-Methoden das Auftreten von Langzeit- und Spätfolgen bei Darmkrebs besser vorhersagbar werden. Im Erfolgsfall können die Ergebnisse des Projektes dazu dienen, neue risikoangepasste Behandlungsprogramme zu entwickeln, die die Versorgung von Darmkrebspatientinnen und ‑patienten in Zukunft gezielt verbessern.

Teilprojekte

Universität zu Lübeck

Förderkennzeichen: 01KD2509A
Gesamte Fördersumme: 298.015 EUR
Förderzeitraum: 2025 - 2028
Projektleitung: Prof. Dr. Bruno Christian Köhler
Adresse: Universität zu Lübeck, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein- Campus Lübeck, Klinik für Hämatologie und Onkologie
Ratzeburger Allee 160
23562 Lübeck

Universität zu Lübeck

In Deutschland leben mehr als 500.000 Menschen mit einer Darmkrebsdiagnose. Insgesamt ist wenig darüber bekannt, welche Patientinnen und Patienten nach einer Darmkrebsdiagnose Langzeit- und Spätfolgen entwickeln. Mit diesem Wissen könnten jedoch frühzeitig gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um Langzeit- und Spätfolgen besser zu versorgen bzw. vorzubeugen. Ein neuer Ansatz ist die Untersuchung molekularer Profile, das heißt, dass z. B. eine genetische Veranlagung oder bestimmte Merkmale des Tumors darüber entscheiden können, ob Menschen nach einer Diagnose eher unter Langzeit- und Spätfolgen leiden. Ebenso werden bestimmte Therapieformen mit einer höheren Inzidenz von Langzeit- und Spätfolgen in Verbindung gebracht. Das Projekt (PROSURV) untersucht Daten und Bioproben von 7.500 Darmkrebspatienten aus einer der weltweit größten und aktuellsten prospektiven Patientenkohortenstudien zu Darmkrebs (DACHS-Studie). Detaillierte Informationen über Langzeit- und Spätfolgen und Lebensqualität werden in dieser Studie bis zu 20 Jahre nach der Diagnose erhoben. Mit den Blut- und Tumorproben der Patientinnen und Patienten wurde bereits eine umfassende molekulare Charakterisierung durchgeführt. Mit den bereits verfügbaren Daten und den in PROSURV geplanten Analysen werden molekulare Profile erforscht, die das spätere Auftreten von Langzeit- und Spätfolgen vorhersagen können. Methoden der künstlichen Intelligenz werden integriert, um komplexere Muster und Profile zu erkennen. Mit dem Wissen um solche Profile könnten neue risikoangepasste Programme entwickelt werden, um die Versorgung von Darmkrebspatienten in Zukunft noch gezielter zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, gliedert sich PROSURV in fünf eng miteinander verknüpfte, interdisziplinäre Teilprojekte (Patientenprofil, Tumorprofil, Therapie, Künstliche Intelligenz, Lebensqualität), die in Zusammenarbeit mit den Patientenvertretungen durchgeführt werden.

DKFZ Heidelberg

Förderkennzeichen: 01KD2509B
Gesamte Fördersumme: 1.409.318 EUR
Förderzeitraum: 2025 - 2028
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Hoffmeister
Adresse: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

DKFZ Heidelberg

In Deutschland leben mehr als 500.000 Menschen mit einer Darmkrebsdiagnose. Insgesamt ist wenig darüber bekannt, welche Patientinnen und Patienten nach einer Darmkrebsdiagnose Langzeit- und Spätfolgen entwickeln. Mit diesem Wissen könnten jedoch frühzeitig gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um Langzeit- und Spätfolgen besser zu versorgen bzw. vorzubeugen. Ein neuer Ansatz ist die Untersuchung molekularer Profile, das heißt, dass z. B. eine genetische Veranlagung oder bestimmte Merkmale des Tumors darüber entscheiden können, ob Menschen nach einer Diagnose eher unter Langzeit- und Spätfolgen leiden. Ebenso werden bestimmte Therapieformen mit einer höheren Inzidenz von Langzeit- und Spätfolgen in Verbindung gebracht. Das Projekt (PROSURV) untersucht Daten und Bioproben von 7.500 Darmkrebspatienten aus einer der weltweit größten und aktuellsten prospektiven Patientenkohortenstudien zu Darmkrebs (DACHS-Studie). Detaillierte Informationen über Langzeit- und Spätfolgen und Lebensqualität werden in dieser Studie bis zu 20 Jahre nach der Diagnose erhoben. Mit den Blut- und Tumorproben der Patientinnen und Patienten wurde bereits eine umfassende molekulare Charakterisierung durchgeführt. Mit den bereits verfügbaren Daten und den in PROSURV geplanten Analysen werden molekulare Profile erforscht, die das spätere Auftreten von Langzeit- und Spätfolgen vorhersagen können. Methoden der künstlichen Intelligenz werden integriert, um komplexere Muster und Profile zu erkennen. Mit dem Wissen um solche Profile könnten neue risikoangepasste Programme entwickelt werden, um die Versorgung von Darmkrebspatienten in Zukunft noch gezielter zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, gliedert sich PROSURV in fünf eng miteinander verknüpfte, interdisziplinäre Teilprojekte (Patientenprofil, Tumorprofil, Therapie, Künstliche Intelligenz, Lebensqualität), die in Zusammenarbeit mit den Patientenvertretungen durchgeführt werden.

TU Dresden

Förderkennzeichen: 01KD2509C
Gesamte Fördersumme: 302.984 EUR
Förderzeitraum: 2025 - 2028
Projektleitung: Ilona Kreher
Adresse: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät, Else Kröner-Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit
Fetscherstr. 74
01307 Dresden

TU Dresden

In Deutschland leben mehr als 500.000 Menschen mit einer Darmkrebsdiagnose. Insgesamt ist wenig darüber bekannt, welche Patientinnen und Patienten nach einer Darmkrebsdiagnose Langzeit- und Spätfolgen entwickeln. Mit diesem Wissen könnten jedoch frühzeitig gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um Langzeit- und Spätfolgen besser zu versorgen bzw. vorzubeugen. Ein neuer Ansatz ist die Untersuchung molekularer Profile, das heißt, dass z. B. eine genetische Veranlagung oder bestimmte Merkmale des Tumors darüber entscheiden können, ob Menschen nach einer Diagnose eher unter Langzeit- und Spätfolgen leiden. Ebenso werden bestimmte Therapieformen mit einer höheren Inzidenz von Langzeit- und Spätfolgen in Verbindung gebracht. Das Projekt (PROSURV) untersucht Daten und Bioproben von 7.500 Darmkrebspatienten aus einer der weltweit größten und aktuellsten prospektiven Patientenkohortenstudien zu Darmkrebs (DACHS-Studie). Detaillierte Informationen über Langzeit- und Spätfolgen und Lebensqualität werden in dieser Studie bis zu 20 Jahre nach der Diagnose erhoben. Mit den Blut- und Tumorproben der Patientinnen und Patienten wurde bereits eine umfassende molekulare Charakterisierung durchgeführt. Mit den bereits verfügbaren Daten und den in PROSURV geplanten Analysen werden molekulare Profile erforscht, die das spätere Auftreten von Langzeit- und Spätfolgen vorhersagen können. Methoden der künstlichen Intelligenz werden integriert, um komplexere Muster und Profile zu erkennen. Mit dem Wissen um solche Profile könnten neue risikoangepasste Programme entwickelt werden, um die Versorgung von Darmkrebspatienten in Zukunft noch gezielter zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, gliedert sich PROSURV in fünf eng miteinander verknüpfte, interdisziplinäre Teilprojekte (Patientenprofil, Tumorprofil, Therapie, Künstliche Intelligenz, Lebensqualität), die in Zusammenarbeit mit den Patientenvertretungen durchgeführt werden.

Universität Heidelberg

Förderkennzeichen: 01KD2509D
Gesamte Fördersumme: 44.416 EUR
Förderzeitraum: 2025 - 2028
Projektleitung: Dr. Alexander Brobeil
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, Pathologisches Institut, Allgemeine Pathologie und Pathologische Anatomie
Im Neuenheimer Feld 224
69120 Heidelberg

Universität Heidelberg

In Deutschland leben mehr als 500.000 Menschen mit einer Darmkrebsdiagnose. Insgesamt ist wenig darüber bekannt, welche Patientinnen und Patienten nach einer Darmkrebsdiagnose Langzeit- und Spätfolgen entwickeln. Mit diesem Wissen könnten jedoch frühzeitig gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um Langzeit- und Spätfolgen besser zu versorgen bzw. vorzubeugen. Ein neuer Ansatz ist die Untersuchung molekularer Profile, das heißt, dass z. B. eine genetische Veranlagung oder bestimmte Merkmale des Tumors darüber entscheiden können, ob Menschen nach einer Diagnose eher unter Langzeit- und Spätfolgen leiden. Ebenso werden bestimmte Therapieformen mit einer höheren Inzidenz von Langzeit- und Spätfolgen in Verbindung gebracht. Das Projekt (PROSURV) untersucht Daten und Bioproben von 7.500 Darmkrebspatienten aus einer der weltweit größten und aktuellsten prospektiven Patientenkohortenstudien zu Darmkrebs (DACHS-Studie). Detaillierte Informationen über Langzeit- und Spätfolgen und Lebensqualität werden in dieser Studie bis zu 20 Jahre nach der Diagnose erhoben. Mit den Blut- und Tumorproben der Patientinnen und Patienten wurde bereits eine umfassende molekulare Charakterisierung durchgeführt. Mit den bereits verfügbaren Daten und den in PROSURV geplanten Analysen werden molekulare Profile erforscht, die das spätere Auftreten von Langzeit- und Spätfolgen vorhersagen können. Methoden der künstlichen Intelligenz werden integriert, um komplexere Muster und Profile zu erkennen. Mit dem Wissen um solche Profile könnten neue risikoangepasste Programme entwickelt werden, um die Versorgung von Darmkrebspatienten in Zukunft noch gezielter zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, gliedert sich PROSURV in fünf eng miteinander verknüpfte, interdisziplinäre Teilprojekte (Patientenprofil, Tumorprofil, Therapie, Künstliche Intelligenz, Lebensqualität), die in Zusammenarbeit mit den Patientenvertretungen durchgeführt werden.