Fördermaßnahme

Molekulare Ursachen und Tertiärprävention von Langzeit- und Spätfolgen bei Langzeitüberlebenden von Krebserkrankungen

Veröffentlichung der Bekanntmachung: 2024
Förderzeitraum: 2025 - 2029
Gesamte Fördersumme: bis zu 10 Mio. Euro
Anzahl der Projekte: 5 Verbünde (27 Vorhaben)

1. Ziel des Förderschwerpunkts

Dank besserer Krebsfrüherkennung, Diagnostik und gezielter Therapie steigt die Zahl der Langzeitüberlebenden nach Krebserkrankungen, auch „Cancer Survivors“ genannt. Aktuellen Schätzungen zufolge sind dies in Deutschland erstmals mehr als fünf Millionen Menschen. Krebsüberlebende müssen sich häufig mit Langzeit- und Spätfolgen ihrer Erkrankung – oder auch der zur Behandlung der Krankheit eingesetzten Therapie – auseinandersetzen.

Die Belastung der Betroffenen ist hoch und geht mit erheblicher Morbidität, Mortalität und Kosten einher. Psychische und soziale Belastungen können die betroffenen Menschen weiter einschränken.

In zwei Handlungsfeldern fördert das BMFTR im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs zum einen die Forschung zu molekularen Ursachen und Risikofaktoren von körperlichen Langzeit- und Spätfolgen von Krebs und zum anderen die Forschung zur Entwicklung molekularer Prädiktions- und Präventionsmaßnahmen, mit denen Langzeit- und Spätfolgen besser erkannt oder im besten Fall verhindert werden können (Tertiärprävention).

Ziel der Fördermaßnahme ist es, neue krankheits- oder therapiebedingte molekulare Marker oder Risikofaktoren zu identifizieren oder zu validieren, welche die Entwicklung von Langzeit- und Spätfolgen vorhersagen oder zur Verhinderung von Krebserkrankungen beitragen.

2. Stand der Fördermaßnahme

Mit der Fördermaßnahme „Förderung von Forschungsverbünden zu molekularen Ursachen und Tertiärprävention von Langzeit- und Spätfolgen bei Langzeitüberlebenden von Krebserkrankungen“ fördert das BMFTR im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs seit Dezember 2025 den ersten Forschungsverbund.