Dank Krebsfrüherkennung, Diagnostik und Therapien steigt die Zahl von Langzeitüberlebenden
nach Krebserkrankungen. Diese müssen sich häufig mit teils sehr belastenden Langzeit- und
Spätfolgen ihrer Erkrankung – oder auch der zur Behandlung der Krankheit eingesetzten
Therapie – auseinandersetzen.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: In Deutschland erkrankt daran eine von acht Frauen im Laufe ihres 75 Prozent der betroffenen Frauen können mit einer Hormontherapie behandelt werden, weil der Krebs hormonsensitiv ist. Diese Hormontherapie kann oft wechseljahrähnliche Symptome hervorrufen wie Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapieende andauern können. Zudem kann der Krebs auch bei erfolgreicher Behandlung nach Jahrzehnten wieder auftreten.
Der Verbund BALANCE-ET will die molekularen Ursachen für Symptome und Rückfälle identifizieren. Ziel ist es, Rückfälle besser vorhersagen zu können, um so gezielter behandeln zu können. Das schafft die Grundlage, um Übertherapien und therapiebedingte Nebenwirkungen zu verringern.
Im Forschungsprojekt sind zwei Patientenvertreterinnen über die gesamte Laufzeit eng in die Verbundarbeiten eingebunden.