Verbund

BALANCE-ET - Endokrine Therapie im Gleichgewicht: Individualisierte Verbesserung der Lebensqualität von Brustkrebsüberlebenden

Dank Krebsfrüherkennung, Diagnostik und Therapien steigt die Zahl von Langzeitüberlebenden
nach Krebserkrankungen. Diese müssen sich häufig mit teils sehr belastenden Langzeit- und
Spätfolgen ihrer Erkrankung – oder auch der zur Behandlung der Krankheit eingesetzten
Therapie – auseinandersetzen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen:  In Deutschland erkrankt daran eine von acht Frauen im Laufe ihres 75 Prozent der betroffenen Frauen können mit einer Hormontherapie behandelt werden, weil der Krebs hormonsensitiv ist. Diese Hormontherapie kann oft wechseljahrähnliche Symptome hervorrufen wie Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapieende andauern können. Zudem kann der Krebs auch bei erfolgreicher Behandlung nach Jahrzehnten wieder auftreten.

Der Verbund BALANCE-ET will die molekularen Ursachen für Symptome und Rückfälle identifizieren. Ziel ist es, Rückfälle besser vorhersagen zu können, um so gezielter behandeln zu können. Das schafft die Grundlage, um Übertherapien und therapiebedingte Nebenwirkungen zu verringern.

Im Forschungsprojekt sind zwei Patientenvertreterinnen über die gesamte Laufzeit eng in die Verbundarbeiten eingebunden.

Teilprojekte

Standort: Essen

Förderkennzeichen: 01KD2508A
Gesamte Fördersumme: 552.893 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Kathrin Thedieck
Adresse: Universität Duisburg-Essen, Research Center One Health, Abteilung "Stoffwechsel, Seneszenz und Autophagie"
Hufelandstraße 55
45147 Essen

Standort: Essen

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit weltweit 2,3 Mio. Diagnosen jährlich. In Industrieländern erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens. 75 % der Brustkrebsfälle sind Hormonrezeptor-positiv und werden mit einer Hormontherapie behandelt. Fortschritte in der Therapie haben die Überlebensraten verbessert und rücken deshalb die Lebensqualität nach der Erkrankung in den Fokus. Obwohl die Hormontherapie weniger toxisch als Chemotherapie ist, verursacht sie oft menopauseähnliche Symptome, Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapie andauern können. Rückfälle sind selten, können aber über Jahrzehnte auftreten, während es keine routinemäßigen molekularen Marker zur Früherkennung gibt. BALANCE-ET untersucht langfristige Auswirkungen der Hormontherapie auf Stoffwechsel und Lebensqualität. Der BALANCE-ET Verbund wird verschiedene Komponenten wie Proteine und Hormone als prognostische Marker für Rückfallrisiken und Nebenwirkungen untersuchen, um molekulare Ursachen für Symptome und Lebensqualität zu identifizieren. Ziel ist die Vorhersage von Rückfällen, Fatigue und Depressionen lange nach der Hormontherapie. Der Stoffwechsel als Ziel für Therapien und Biomarker wird durch den Verbund für personalisierte Therapien und tertiäre Prävention genutzt, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Übertherapie zu vermeiden und metabolische Therapieoptionen zu entwickeln. Über den Standort Essen wird das Konsortium und die Zusammenarbeit mit den Patientenvertreterinnen koordiniert. Außerdem werden insbesondere Proteom- und Metabolomanalysen, Messungen von Östrogen- und Medikamentenspiegeln, sowie Untersuchungen zur Rolle essentieller Aminosäuren und deren Verbindung zur Rückfallentstehung und Lebensqualität von langzeitüberlebenden Brustkrebspatientinnen durchgeführt.

Standort: DKFZ Heidelberg

Förderkennzeichen: 01KD2508B
Gesamte Fördersumme: 441.646 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Christiane Opitz
Adresse: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Abt. Metabolischer Crosstalk bei Krebserkrankungen (B350)
Im Neuenheimer Feld 280
69120 Heidelberg

Standort: DKFZ Heidelberg

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit weltweit 2,3 Mio. Diagnosen jährlich. In Industrieländern erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens. 75 % der Brustkrebsfälle sind Hormonrezeptor-positiv und werden mit einer Hormontherapie behandelt. Fortschritte in der Therapie haben die Überlebensraten verbessert, und rücken deshalb die Lebensqualität nach der Erkrankung in den Fokus. Obwohl die Hormontherapie weniger toxisch als Chemotherapie ist, verursacht sie oft menopauseähnliche Symptome, Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapie andauern können. Rückfälle sind selten, können aber über Jahrzehnte auftreten, während es keine routinemäßigen molekularen Marker zur Früherkennung gibt. BALANCE-ET untersucht langfristige Auswirkungen der Hormontherapie auf Stoffwechsel und Lebensqualität. Der BALANCE-ET Verbund wird verschiedene Komponenten wie Proteine und Hormone als prognostische Marker für Rückfallrisiken und Nebenwirkungen untersuchen, um molekulare Ursachen für Symptome und Lebensqualität zu identifizieren. Ziel ist die Vorhersage von Rückfällen, Fatigue und Depressionen lange nach der Hormontherapie. Der Stoffwechsel als Ziel für Therapien und Biomarker wird durch den Verbund für personalisierte Therapien und tertiäre Prävention genutzt, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Übertherapie zu vermeiden und metabolische Therapieoptionen zu entwickeln. Am Standort Heidelberg werden insbesondere miRNA Analysen und Metabolomanalysen sowie Zellkulturuntersuchungen mit biochemischen und molekularbiologischen Experimenten durchgeführt.

Standort: Charité Berlin

Förderkennzeichen: 01KD2508C
Gesamte Fördersumme: 290.700 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Saskia Trump
Adresse: Charité Universitätsmedizin Berlin, Berliner Institut für Gesundheitsforschung, Forschungsgruppe Molekulare Epidemiologie
Kapelle-Ufer 2
10117 Berlin

Standort: Charité Berlin

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit weltweit 2,3 Mio. Diagnosen jährlich. In Industrieländern erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens. 75 % der Brustkrebsfälle sind Hormonrezeptor-positiv und werden mit einer Hormontherapie behandelt. Fortschritte in der Therapie haben die Überlebensraten verbessert, und rücken deshalb die Lebensqualität nach der Erkrankung in den Fokus. Obwohl die Hormontherapie weniger toxisch als Chemotherapie ist, verursacht sie oft menopauseähnliche Symptome, Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapie andauern können. Rückfälle sind selten, können aber über Jahrzehnte auftreten, während es keine routinemäßigen molekularen Marker zur Früherkennung gibt. BALANCE-ET untersucht langfristige Auswirkungen der Hormontherapie auf Stoffwechsel und Lebensqualität. Der BALANCE-ET Verbund wird verschiedene Komponenten wie Proteine und Hormone als prognostische Marker für Rückfallrisiken und Nebenwirkungen untersuchen, um molekulare Ursachen für Symptome und Lebensqualität zu identifizieren. Ziel ist die Vorhersage von Rückfällen, Fatigue und Depressionen lange nach der Hormontherapie. Der Stoffwechsel als Ziel für Therapien und Biomarker wird durch den Verbund für personalisierte Therapien und tertiäre Prävention genutzt, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Übertherapie zu vermeiden und metabolische Therapieoptionen zu entwickeln. Am Standort Charité Berlin werden für den Verbund insbesondere die Datenharmonisierung und epidemiologisch-statistische Analysen durchgeführt. Darüber hinaus auch experimentelle Arbeiten ddurchgeführt, um relevante Marker experimentell zu überprüfen.

Standort: Augsburg

Förderkennzeichen: 01KD2508D
Gesamte Fördersumme: 234.129 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Raue
Adresse: Universität Augsburg, Lehrstuhl Modellierung und Simulation biologischer Prozesse
Gutenbergstraße 7
86356 Neusäß

Standort: Augsburg

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit weltweit 2,3 Mio. Diagnosen jährlich. In Industrieländern erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens. 75 % der Brustkrebsfälle sind Hormonrezeptor-positiv und werden mit einer Hormontherapie behandelt. Fortschritte in der Therapie haben die Überlebensraten verbessert, und rücken deshalb die Lebensqualität nach der Erkrankung in den Fokus. Obwohl die Hormontherapie weniger toxisch als Chemotherapie ist, verursacht sie oft menopauseähnliche Symptome, Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapie andauern können. Rückfälle sind selten, können aber über Jahrzehnte auftreten, während es keine routinemäßigen molekularen Marker zur Früherkennung gibt. BALANCE-ET untersucht langfristige Auswirkungen der Hormontherapie auf Stoffwechsel und Lebensqualität. Der BALANCE-ET Verbund wird verschiedene Komponenten wie Proteine und Hormone als prognostische Marker für Rückfallrisiken und Nebenwirkungen untersuchen, um molekulare Ursachen für Symptome und Lebensqualität zu identifizieren. Ziel ist die Vorhersage von Rückfällen, Fatigue und Depressionen lange nach der Hormontherapie. Der Stoffwechsel als Ziel für Therapien und Biomarker wird durch den Verbund für personalisierte Therapien und tertiäre Prävention genutzt, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Übertherapie zu vermeiden und metabolische Therapieoptionen zu entwickeln. Am Standort Augsburg werden Methoden der Datenintegration, des maschinellen Lernens und der dynamischen Netzwerkmodellierung entwickelt und angewendet, um multi-omics-, klinische und patientenberichtete Daten (PROs) zu verknüpfen. Damit sollen molekulare Marker identifiziert werden, die Langzeit-Nebenwirkungen und Rückfallrisiken nach endokriner Therapie vorhersagen und so die Basis für personalisierte Präventions- und Therapieempfehlungen bilden.

Standort: Dresden

Förderkennzeichen: 01KD2508E
Gesamte Fördersumme: 287.474 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Jan Dominik Kuhlmann
Adresse: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Dresden, Translationale Gynäkologische Onkologie
Fetscherstaße 74
01307 Dresden

Standort: Dresden

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, mit weltweit 2,3 Mio. Diagnosen jährlich. In Industrieländern erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens. 75 % der Brustkrebsfälle sind Hormonrezeptor-positiv und werden mit einer Hormontherapie behandelt. Fortschritte in der Therapie haben die Überlebensraten verbessert, und rücken deshalb die Lebensqualität nach der Erkrankung in den Fokus. Obwohl die Hormontherapie weniger toxisch als Chemotherapie ist, verursacht sie oft menopauseähnliche Symptome, Fatigue und neuropsychologische Beschwerden, die erheblich belasten und auch nach Therapie andauern können. Rückfälle sind selten, können aber über Jahrzehnte auftreten, während es keine routinemäßigen molekularen Marker zur Früherkennung gibt. BALANCE-ET untersucht langfristige Auswirkungen der Hormontherapie auf Stoffwechsel und Lebensqualität. Der BALANCE-ET Verbund wird verschiedene Komponenten wie Proteine und Hormone als prognostische Marker für Rückfallrisiken und Nebenwirkungen untersuchen, um molekulare Ursachen für Symptome und Lebensqualität zu identifizieren. Ziel ist die Vorhersage von Rückfällen, Fatigue und Depressionen lange nach der Hormontherapie. Der Stoffwechsel als Ziel für Therapien und Biomarker wird durch den Verbund für personalisierte Therapien und tertiäre Prävention genutzt, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen, Übertherapie zu vermeiden und metabolische Therapieoptionen zu entwickeln. Die Arbeitsgruppe in Dresden ist im Rahmen von BALANCE-ET für den Aufbau, die Qualitätssicherung und Betreuung eines klinischen Proben- und Daten-Repositoriums für Brustkrebspatientinnen verantwortlich. Erfasst und harmonisiert werden klinische Daten und Bioproben, die standardisiert dokumentiert und für molekulare Analysen qualitätsgesichert aufbereitet werden.