| Förderkennzeichen: | 01KD2512B |
| Fördersumme: | 293.597 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2029 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Michael Hudecek |
| Adresse: |
Universitätsklinikum Würzburg, Medizinische Klinik und Poliklinik II Oberdürrbacher Str. 6 97080 Würzburg |
Die Therapie mit chimären Antigenrezeptoren (CAR) T-Zellen ist eine neuartige und effektive Behandlung für Patientinnen und Patienten mit relapsierenden/refraktären hämatologischen Malignitäten. Langfristige und späte unerwünschte Ereignisse (UEs) werden in verschiedenen Häufigkeiten beobachtet und haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität (QoL) der Patienten. Zu den häufigsten UEs zählen Auswirkungen auf das Immunsystem: B-Zell-Depletion, verringerte Antikörperzahlen, schwere Infektionen/Verlust des Impfschutzes und auf das blutbildende System. Der molekulare Hintergrund sowie die Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung langfristiger und später unerwünschter Ereignisse bestimmen, sind unzureichend verstanden, was in Patientinnen und Patienten Unsicherheit und Angst auslöst. METUSALEM zielt darauf ab, molekulare Mechanismen aufzuklären, Biomarker zu identifizieren, nichtklinische Bewertungen voranzutreiben und Risikofaktoren für langfristige Toxizitäten Immuntherapien bei Multiplem Myelom unter Verwendung von in vitro- und in silico-Modellen zu untersuchen. Am Standort Würzburg werden u. a. Blutproben und klinische Daten von CAR-T Patienten zu bestimmten Zeitpunkten vor und nach CAR-T Therapie zur Verfügung gestellt, um neue molekulare Marker für späte und langfristige Nebenwirkungen aufzudecken. Hierbei werden auch anhand einer umfassenden Literaturrecherche die bisherigen Erkenntnisse zu späten und langfristigen Nebenwirkungen für ein interaktives Online-Tool aufgearbeitet und die gewonnenen Erkenntnisse darin eingebunden.