| Förderkennzeichen: | 01KD2512F |
| Fördersumme: | 86.301 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2029 |
| Projektleitung: | Dr. Ulrike Holtkamp |
| Adresse: |
Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V. Thomas-Mann-Str. 40 53111 Bonn |
Die Therapie mit chimären Antigenrezeptoren (CAR) T-Zellen ist eine neuartige und effektive Behandlung für Patientinnen und Patienten mit relapsierenden/refraktären hämatologischen Malignitäten. Langfristige und späte unerwünschte Ereignisse (UEs) werden in verschiedenen Häufigkeiten beobachtet und haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität (QoL) der Patientinnen und Patienten. Zu den häufigsten UEs zählen Auswirkungen auf das Immunsystem: B-Zell-Depletion, Hypogammaglobulinämie (verringerte Antikörperzahlen), schwere Infektionen/Verlust des Impfschutzes und auf das blutbildende System: Zytopenien (verringerte Blutzellzahlen). Der molekulare Hintergrund sowie die Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung langfristiger und später unerwünschter Ereignisse bestimmen, sind unzureichend verstanden, was in Patientinnen und Patienten Unsicherheit und Angst auslöst. METUSALEM zielt darauf ab, molekulare Mechanismen aufzuklären, Biomarker zu identifizieren, nichtklinische Bewertungen voranzutreiben und Risikofaktoren für langfristige Toxizitäten von anti-BCMA CAR-T-Zelltherapien bei Multiplem Myelom (MM) unter Verwendung räumlich aufgelöster (Einzelzell-)Multiomics, in vitro- und in silico-Modelle zu untersuchen. Der Partner DLH bringt Patientenperspektiven ein, um das Forschungsvorhaben im Interesse der Patientinnen und Patienten anzuleiten und die Sicht der Patientinnen und Patienten in eine Überarbeitung und Aktualisierung der Studienunterlagen einzubringen.