| Förderkennzeichen: | 01GP2508C |
| Fördersumme: | 308.369 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2029 |
| Projektleitung: | Dipl.-Ing. Nora Weinberger |
| Adresse: |
Karlsruher Institut für Technologie (Großforschungsaufgabe), Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) Hermann-von-Helmholtz-Platz 1 76344 Eggenstein-Leopoldshafen |
Das Verbundprojekt ShiftAffect untersucht, wie neue Technologien zur Erfassung und Regulation affektiver Zustände – etwa Affective Computing, Virtual Reality, Smartphone-basierte Selbstbeobachtung oder neuromodulative Verfahren – das Verständnis von Emotion, Normalität und Pathologie verändern. Ziel ist es, die ethischen, gesellschaftlichen und konzeptionellen Auswirkungen dieser Technologien zu analysieren und Ansätze für eine verantwortliche und sozial ausgewogene Nutzung zu entwickeln. Das Projekt kombiniert philosophisch-ethische Reflexion, empirische Analysen und partizipative Methoden. Im interdisziplinären Verbund arbeiten Fachrichtungen aus Medizinethik, Philosophie, Psychiatrie, Neurotechnologie und Technikfolgenabschätzung zusammen, um theoretische, klinische und gesellschaftliche Perspektiven zu integrieren. Auf dieser Basis werden ethische Leitlinien und Handlungsempfehlungen für Forschung, Entwicklung und Politik erarbeitet. Neben der wissenschaftlichen Vertiefung trägt das Projekt dazu bei, gesellschaftliche Debatten über emotionale KI und neuartige Formen digitaler Affektregulierung zu fördern. Durch interaktive Kommunikationsformate werden die Ergebnisse für Fachöffentlichkeit, Politik und Zivilgesellschaft aufbereitet und zugänglich gemacht.