Verbund

DZPG Ausbauförderung - VISIONS2

Das Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) ist eine Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung durch innovative Forschung zu Ursachen psychischer Störungen, die Entwicklung neuer Präventions- und Therapieverfahren und deren Umsetzung in der Lebenswelt. Der Förderschwerpunkt der flexiblen Mittel im Rahmen der Ausschreibung VISIONS2 liegt auf visionärer Forschung zu neu aufkommenden Fragestellungen. Gefördert werden Forschungsprojekte, die agil auf gesellschaftlich relevante Entwicklungen reagieren und sich an der Vision und den strategischen Zielen des Gesamtkonzepts sowie der Forschungsbereiche „Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne“, „Innovative, individualisierte Interventionen“ und „Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld“ orientieren. Ein zentrales Ziel der flexiblen Mittel ist die Förderung inter- und transdisziplinärer Forschungsansätze durch die Zusammenarbeit mehrerer DZPG-Standorte und externer Partner aus Industrie, Sozial-, Gesundheits- oder Bildungswesen. Die Förderung von Projekten mit translationalem Potenzial und innovativen methodischen Ansätzen verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirksamkeit.

Teilprojekte

Partner Humboldt-Universität Berlin

Förderkennzeichen: 01EE2601A
Gesamte Fördersumme: 285.871 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Dziobek
Adresse: Humboldt-Universität zu Berlin, Lebenswissenschaftliche Fakultät, Institut für Psychologie
Unter den Linden 6
10117 Berlin

Partner Humboldt-Universität Berlin

Das Projekt BreathDep untersucht die klinische Wirksamkeit und die zugrundeliegenden neurobiologischen Mechanismen von psychotherapeutisch gestütztem Breathwork bei Major Depression. Ziel ist die wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung eines innovativen, nicht-medikamentösen Therapieansatzes, der Körper und Psyche integriert und neue Wege in der Behandlung depressiver Störungen eröffnet. Das Projekt EMPOWER untersucht die Wirksamkeit sowie Gelingens- und Hinderungsfaktoren von Selbsthilfegruppen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ziel ist es, die Evidenzbasis zu Selbsthilfegruppen zu stärken und insbesondere die Bedarfe vulnerabler Gruppen, darunter Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung sowie Angehörige, systematisch zu berücksichtigen.

Partner Freie Universität Berlin

Förderkennzeichen: 01EE2601B
Gesamte Fördersumme: 210.332 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Christine Knaevelsrud
Adresse: Freie Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Arbeitsbereich Klinisch-Psychologische Intervention
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

Partner Freie Universität Berlin

Im Vorhaben TRANS*Connect wird das Ziel verfolgt , eine Machbarkeitsstudie zur Stärkung der psychischen Gesundheit und sozialen Teilhabe von TGD-Personen partizipativ zu entwickeln, zu erproben und wissenschaftlich zu fundieren. NBMP-MRT untersucht eine transdiagnostische, personalisierte Behandlung mittels Netzwerk-basierter Modularer Psychotherapie bei stationären Patientinnen und Patienten mit psychischen Erkrankungen. BE2-CommunityBlends zielt darauf ab, Gelingensbedingungen für eine wirksame und nachhaltige Implementierung von Peer-Support-Ansätzen in Blended-Care Modellen während der Übergangsphase von stationären zu ambulanten Settings zu identifizieren. Ziel des Projektes Inno:Care ist es, die Versorgung der psychischen Gesundheit von informell pflegenden Angehörigen langfristig zu verbessern. Das Projekt UNIty verfolgt das Ziel, psychische Belastungen bei Studierenden frühzeitig zu erkennen und präventiv zu begegnen. Dafür werden zwei zentrale Komponenten entwickelt und evaluiert: 1) Monitoring- und Feedback-Systeme zur frühzeitigen Erkennung psychischer Belastungen und 2) ein individualisiertes bedarfsspezifisches Interventionsangebot bei Studierenden. Als DZPG-DZKJ-Brückenprojekt evaluiert BE-Well ein flexibles, anonymes, digitales Monitoring-Tool, welches das Wohlbefinden von Jugendlichen inkl. psychischer und somatischer Dimensionen erfasst und über ein Dashboard in Form von anonymisierten Übersichten zu Belastungs- und Schutzfaktoren visualisiert.

Partner Charité Berlin

Förderkennzeichen: 01EE2601C
Gesamte Fördersumme: 488.699 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Rose
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin

Partner Charité Berlin

Der Schwerpunkt der Ausschreibung "VISIONS26" liegt auf visionärer Forschung zu neu aufkommenden Fragestellungen. Gefördert werden Forschungsprojekte, die agil auf gesellschaftlich relevante Entwicklungen reagieren und sich an der Vision und den strategischen Zielen des Gesamtkonzepts sowie der Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Ein zentrales Ziel des flexiblen visionären Funds ist die Förderung inter- und transdisziplinärer Forschungsansätze durch die Zusammenarbeit mehrerer DZPG-Standorte und externer Partner aus Industrie, Sozial-, Gesundheits- oder Bildungswesen. Die Förderung von Projekten mit translationalem Potenzial und innovativen methodischen Ansätzen verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirksamkeit. Berlin-Potsdam als einer der sechs Standorte ist ein wissenschaftliches Netzwerk unter Beteiligung der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Freien Universität Berlin, Universität Potsdam, Robert Koch-Institut, Deutschem Institut für Ernährungsforschung, Max-Delbrück-Center und Max-Planck-Institut. Die Forschung konzentriert sich auf biopsychosoziale Risikomodelle und frühkindliche Traumatisierung (BE1), innovative klinische Studien zu Pharmako- und Psychotherapie sowie digitalen Techniken (BE2), Community Health Care und soziale Ungleichheit (BE3), partizipative Forschung (BE4) sowie globale Kooperationen gegen Stigmatisierung und zur Förderung gemeindebasierter Interventionen (BE5).

Partner Uni Bochum

Förderkennzeichen: 01EE2601D
Gesamte Fördersumme: 1.094.343 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Silvia Schneider
Adresse: Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie, Klinische Psychologie
Universitätsstr. 150
44801 Bochum

Partner Uni Bochum

BE-WELL entwickelt und evaluiert ein flexibles, anonymes, digitales Monitoring-Tool, welches das Wohlbefinden von Jugendlichen inkl. psychischer und somatischer Dimensionen erfasst und niedrigschwellig in der Lebensumwelt Schule auf Klassenebene eingesetzt werden kann. LEGUAN entwickelt und evaluiert ein bedarfsorientiertes Schulungscurriculum für Laien im Bereich der Ganztagsbetreuung und Integration an Grundschulen, um deren psychische Gesundheitskompetenz zu stärken. Ziel ist der Aufbau eines gesundheitsfördernden Umfelds für Kinder durch die Befähigung von nicht-pädagogischem Personal in urbanen und ländlichen Regionen. POSIDONIA prüft die Überlegenheit personalisierter modularer Psychotherapie gegenüber Verhaltensaktivierung bei behandlungsresistenter Depression in einer sequenziellen, bayesschen, randomisiert-kontrollierten Parallelgruppenstudie (N=250). Dabei wird eine adaptive Studieninfrastruktur an allen sechs DZPG-Standorten aufgebaut, die perspektivisch für die iterative Optimierung psychotherapeutischer Interventionen genutzt werden kann. EMPOWER adressiert die Evidenzlücken zu Wirksamkeit und Gelingensbedingungen der organisierten Selbsthilfearbeit für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, Migrationserfahrungen und Angehörige. EMERGE-MH knüpft an SENSED-MH (VISIONS25) an und erweitert die bestehende App-Infrastruktur (EMA, Patient-Reported Outcomes, Mobile Sensing) um kognitive Tests, modulare digitale Interventionen und ein Framework für Just-in-Time Adaptive Interventions. Ein partizipativer Entwicklungsprozess sichert Relevanz und Nutzbarkeit. Ziel ist ein skalierbares White-Label-Framework für DZPG-Apps, dessen Machbarkeit im Projekt evaluiert wird.

Partner Uni Marburg

Förderkennzeichen: 01EE2601E
Gesamte Fördersumme: 237.929 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Hanna Christiansen
Adresse: Philipps-Universität Marburg, FB 04 Psychologie, AG Kinder- und Jugendpsychologie
Gutenbergstr. 18
35037 Marburg

Partner Uni Marburg

Der Förderschwerpunkt im Rahmen der Ausschreibung "VISIONS 2026" liegt auf visionärer Forschung zu neu aufkommenden Fragestellungen. Die Philipps-Universität Marburg ist an folgenden Projekten beteiligt, die sich den beschriebenen Zielen widmen: Das Projekt BE-WELL entwickelt und evaluiert ein flexibles, anonymes, digitales Monitoring-Tool, welches das Wohlbefinden von Jugendlichen inkl. psychischer und somatischer Dimensionen erfasst und niedrigschwellig in der Lebensumwelt Schule aus Klassenebene eingesetzt werden kann. Das Projekt UNIty entwickelt ein Monitoring- und Feedback-Systems zur frühzeitigen Erkennung psychischer Belastungen sowie ein individualisiertes bedarfsspezifisches Interventionsangebot für Studierende.

Partner ZPID Leipzig

Förderkennzeichen: 01EE2601F
Gesamte Fördersumme: 158.562 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Katarina Blask
Adresse: Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID)
Universitätsring 15
54296 Trier

Partner ZPID Leipzig

Der Förderschwerpunkt im Rahmen der Ausschreibung "VISIONS 2025" liegt auf visionärer Forschung zu neu aufkommenden Fragestellungen. Gefördert werden Forschungsprojekte, die agil auf Entwicklungen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz reagieren. Das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) verantwortet im Rahmen des Projektes BE-WELL, welches sich der Umsetzung eben dieser beschriebenen Ziele widmet, die technische Entwicklung und Validierung eines digitalen Monitoring-Tools. Dieses soll Möglichkeiten bieten das Wohlbefinden von Jugendlichen inkl. psychischer und somatischer Dimensionen zu erfassen und über ein Dashboard in anonymisierten Übersichten zu Belastungs- und Schutzfaktoren auf Klassenebene zu visualisieren.

Partner Uni Jena

Förderkennzeichen: 01EE2601G
Gesamte Fördersumme: 55.434 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Ilona Croy
Adresse: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Institut für Psychologie, Lehrstuhl für klinische Psychologie
Am Steiger 3 Haus 1
07743 Jena

Partner Uni Jena

In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Die Universität Jena bearbeitet die Forschungsprojekte "Behaviours, Emotions & Worries in Everyday SchooL Life - A policy-practice-research dashboard" und "Transmission des Umweltmetagenoms und psychische Gesundheit: Eine Feldstudie zur Mensch-Umwelt-Mikrobiom-Interaktion".

Partner Uni Magdeburg

Förderkennzeichen: 01EE2601H
Gesamte Fördersumme: 332.245 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Nickl-Jockschat
Adresse: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg

Partner Uni Magdeburg

In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an die Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Das Universitätsklinikum Magdeburg bearbeitet die Forschungsprojekte "Evaluation der transkutanen aurikulären Vagusnervstimulation im Home-Treatment bei prämenstrueller dysphorischer Störung, "Dopaminerge Dysregulation als transdiagnostischer Biomarker veränderter Belohnungssensitivität – Entwicklung eines MRT-basierten, PET-kalibrierten Verfahrens zur präzisionsmedizinischen Stratifizierung", "Uniting Networks, Interactions and Technology for Youth Mental Health" und "Lebenswelt Grundschule: Erhalt und Aufbau Neuer psychischer Gesundheitskompetenzen".

Partner Uni Halle

Förderkennzeichen: 01EE2601I
Gesamte Fördersumme: 236.995 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: PD Dr. Hauke Felix Wiegand
Adresse: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Universitätsklinik und Poliklinik, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Julius-Kühn-Str. 7
06112 Halle (Saale)

Partner Uni Halle

In den VISIONS-Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Die Universität Halle bearbeitet das Forschungsprojekt "Ein von Erfahrungsexpertinnen und -experten konzipiertes und koordiniertes Forschungsprojekt zu Gelingensbedingungen von Selbsthilfegruppen".

Partner Uniklinikum Jena

Förderkennzeichen: 01EE2601J
Gesamte Fördersumme: 179.598 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Walter
Adresse: Universitätsklinikum Jena, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Philosophenweg 3
07743 Jena

Partner Uniklinikum Jena

In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Das Universitätsklinikum Jena bearbeitet das Forschungsprojekt "Dopaminerge Dysregulation als transdiagnostischer Biomarker veränderter Belohnungssensitivität – Entwicklung eines MRT-basierten, PET-kalibrierten Verfahrens zur präzisionsmedizinischen Stratifizierung".

Partner ZI Mannheim

Förderkennzeichen: 01EE2601K
Gesamte Fördersumme: 674.900 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg
Adresse: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
J 5
68159 Mannheim

Partner ZI Mannheim

Im Rahmen des Projekts wird eine transdiagnostische, personalisierte Behandlung mittels netzwerkbasierter modularer Psychotherapie entwickelt. Aktuelle Psychotherapien sind oft nur bei einer Minderheit der Patientinnen und Patienten erfolgreich, was auf die Heterogenität und häufige Komorbiditäten zurückzuführen ist. Ziel ist es, individuelle Störungsprozesse stationärer Patientinnen und Patienten (n=100) mit spezifischen Modulen der Akzeptanz- und Commitment-Therapie anzugehen. Dabei wird untersucht, ob eine personalisierte Behandlung spezifische Wirkungen auf das Therapieergebnis hat und ob die Wirksamkeit einzelner Mikrointerventionen vorhersagbar ist. Parallel zur konventionellen Therapie erfolgt in einer 8-wöchigen Behandlungsphase eine Erfassung von Störungsprozessen mittels Ecological Momentary Assessment (EMA) und Netzwerkanalysen, um aufrechterhaltende Faktoren zu identifizieren. Diese Informationen fließen in die Modulauswahl der digitalen Interventionsphase ein, bekannt als "Just-in-time Adaptive Interventions". Das Design basiert auf einer Proof-of-concept Interventionsstudie (§82 MDR) mit sequentieller "within-subject" Randomisierung (Micro-Randomized Trial), die die Evaluation innovativer, evidenzbasierter Konzepte in die klinische Versorgung ermöglicht. Zudem werden im Rahmen des Vorhabens weitere Forschungsansätze verfolgt, wie die Entwicklung eines transnationalen Forschungs- und Datenrahmens für psychische Gesundheit, das transdiagnostische Profiling des polygenen Risikos in klinischen Kohorten, die Untersuchung der Mensch-Umwelt-Mikrobiom-Interaktion sowie die Untersuchung der dopaminergen Dysregulation als Biomarker für veränderte Belohnungsaktivität. Des Weiteren werden die Bedingungen für die erfolgreiche Arbeit von Selbsthilfegruppen analysiert, die transkutane Vagusnervstimulation im HomeTreatment bei prämenstrueller dysphorischer Störung evaluiert und eine neue Bewertungsskala für Schizophrenie-Spektrum-Störungen entwickelt und validiert.

Partner Uni Heidelberg

Förderkennzeichen: 01EE2601L
Gesamte Fördersumme: 325.806 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2028
Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Herpertz
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemeine Psychiatrie
Voßstr. 2
69115 Heidelberg

Partner Uni Heidelberg

In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereichen "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Das Projekt POSIDONIA beschäftigt sich mit einer personalisierten modularen Psychotherapie für Individuen mit Symptomen einer therapieresistenten Depression. Das Projekt MIND beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Stress auf die Verhaltens- und neuronalen Korrelate des elterlichen Mentalisierens in der Eltern-Kind-Interaktion im Kontext psychischer Erkrankungen und belastender Kindheitserfahrungen.

Partner LMU München

Förderkennzeichen: 01EE2601M
Gesamte Fördersumme: 341.741 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Yannik Terhorst
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät für Psychologie und Pädagogik, Department Psychologie
Leopoldstr. 13
80802 München

Partner LMU München

Das Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) ist eine Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung durch innovative Forschung zu Ursachen psychischer Störungen, der darauf basierten Entwicklung neuer Präventions- und Therapieverfahren und ihre Umsetzung in der Lebenswelt. Hierfür arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und Disziplinen entlang der Translationskette zielgerichtet, langfristig und praxisorientiert zusammen. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Expertinnen und Experten aus Erfahrung, also Betroffenen und Angehörigen, unterstützt von gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen, an neuen Methoden zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Dabei wird angestrebt, dass die Menschen so rasch wie möglich von den Forschungsergebnissen profitieren. In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Das LMU Klinikum München bearbeitet die Forschungsprojekte "Uniting Networks, Interactions and Technology for Youth Mental Health" (UNITY); "Ein von Erfahrungsexpertinnen und -experten konzipiertes und koordiniertes Forschungsprojekt zu Gelingensbedingungen von Selbsthilfegruppen" (EMPOWER); "Psychotherapeutisch gestütztes Breathwork bei Major Depression: Multizentrischer RCT zu klinischen und neurobiologischen Wirkmechanismen" (BreathDep); und "Ecological Assessment, Mobile Sensing, and Just-in-Time Adaptive Interventions - Development of A Translational Research & Granular Data Framework for Mental Health" (EMERGE-MH).

Partner TU München

Förderkennzeichen: 01EE2601N
Gesamte Fördersumme: 418.434 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Leucht
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Ismaninger Str. 22
81675 München

Partner TU München

Das Ziel des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) ist eine Verbesserung der psychischen Gesundheit der Bevölkerung durch innovative Forschung zu Ursachen psychischer Störungen, der darauf basierten Entwicklung neuer Präventions- und Therapieverfahren und ihre Umsetzung in der Lebenswelt. Hierfür arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen und Disziplinen entlang der Translationskette zielgerichtet, langfristig und praxisorientiert zusammen. Gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie Expertinnen und Experten aus Erfahrung, also Betroffenen und Angehörigen, unterstützt von gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen, an neuen Methoden zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Dabei wird angestrebt, dass die Menschen so rasch wie möglich von den Forschungsergebnissen profitieren. In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Das Universitätsklinikum der Technischen Universität München bearbeitet im Rahmen der VISIONS-Förderlinie die Forschungsprojekte "Die erste Goldstandard-Bewertungsskala für Schizophrenie-Spektrum-Störungen: Entwicklung und Validierung von SCALE-S (SCALE-S)", "Anti-Stigma-Polizeiprojekt für mehr Verständnis im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen in Krisensituationen (ASPiK)", "Bringing Real-world Insights into Decision –  Evolution (BRIDGE-Illuminatum)" sowie "Uniting Networks, Interactions and Technology for Youth Mental Health (UNIty)".

Partner Uni Tübingen

Förderkennzeichen: 01EE2601O
Gesamte Fördersumme: 797.458 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Andreas J. Fallgatter
Adresse: Eberhard Karls Universität Tübingen, Universitätsklinikum, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Calwerstr. 14
72076 Tübingen

Partner Uni Tübingen

In den VISIONS Projekten sollen Forschungsprojekte mit hoher gesellschaftlicher Relevanz adressiert werden und sich thematisch an den Forschungsbereiche "Risiko und Resilienz bei psychischer und physischer Gesundheit über die Lebensspanne", "Innovative, individualisierte Interventionen" und "Prävention, Genesung und Teilhabe im Lebensumfeld" orientieren. Das Universitätsklinikum Tübingen bearbeitet federführend das Forschungsprojekt "Stress, mentale Gesundheit und Resilienz in der informellen Pflege von Angehörigen – ein partizipativer Ansatz" (Inno:Care).