Verbund

TargetAF - Gezielte Vorhofflimmern-Früherkennung in der Hausarztpraxis

Hausärztinnen und Hausärzte erbringen einen Großteil der gesundheitlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Kompetente Vorsorge, Therapie und Nachsorge fußen auf Erkenntnissen aus der allgemeinmedizinischen Forschung. Diese wird meist in akademischen Einrichtungen durchgeführt, die über entsprechendes Forschungswissen und -infrastruktur verfügen. Im Gegensatz dazu haben hausärztliche Praxen einen guten Zugang zur Allgemeinbevölkerung mit verschiedensten Krankheitsbildern, oft jedoch nicht zur Forschung.

Mit der Initiative DESAM-ForNet wurde 2020 – 2025 eine deutschlandweite Netzwerkstruktur allgemeinmedizinischer Universitätsstandorte mit hausärztlichen Forschungspraxennetzen aufgebaut. Es wurden eine Governance-Struktur etabliert und netzübergreifend nutzbare Standards in den drei Kernbereichen IT-Infrastruktur, Qualifizierung und Partizipation entwickelt. Dadurch wurden die Voraussetzungen für die Durchführung eines möglichst breiten Spektrums von Studien in der Allgemeinmedizin geschaffen. Hierauf aufbauend soll mit der Fördermaßnahme „Klinische Forschung im Rahmen von Forschungspraxen-Netzwerken in der Allgemeinmedizin“ die Durchführung von klinischen Studien gefördert werden. Damit soll den allgemeinmedizinischen Universitätsstandorten in Deutschland ermöglicht werden, relevante Fragestellungen aus dem hausärztlichen Versorgungsalltag standortübergreifend zu erforschen.

Das Ziel des Verbundprojekts TargetAF ist es, die hausärztliche Versorgung älterer Menschen mit erhöhtem Schlaganfallrisiko durch eine evidenzbasierte, systematische Früherkennung von Vorhofflimmern zu verbessern und damit einen Beitrag zur Primärprävention von Schlaganfällen zu leisten. Dazu soll ein systematisches, wiederholtes Langzeit-EKG-Screening über jeweils sieben Tage in einem großen hausärztlichen Forschungsnetzwerk implementiert werden. Die Integration von Biomarker-Analysen ermöglicht darüber hinaus die Entwicklung prädiktiver Modelle zur Risikostratifizierung, die zukünftige Screening-Programme gezielter und kosteneffektiver gestalten können.

Teilprojekte

Projektkoordination

Förderkennzeichen: 01GK2502A
Gesamte Fördersumme: 1.177.440 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Eva Hummers
Adresse: Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin Göttingen, Institut für Allgemeinmedizin
Humboldtallee 38
37073 Göttingen

Projektkoordination

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.

Studiendurchführung

Förderkennzeichen: 01GK2502B
Gesamte Fördersumme: 277.054 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Nils Schneider
Adresse: Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Studiendurchführung

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.

Studiendurchführung

Förderkennzeichen: 01GK2502C
Gesamte Fördersumme: 295.399 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Scherer
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Studiendurchführung

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.

Rekrutierung, Praxissupport und Publikation

Förderkennzeichen: 01GK2502D
Gesamte Fördersumme: 289.566 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Freitag
Adresse: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät VI, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Department für Versorgungsforschung, Abt. Allgemeinmedizin
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Rekrutierung, Praxissupport und Publikation

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.

Trainingskonzept, Rekrutierung, Praxissupport und Publikation

Förderkennzeichen: 01GK2502E
Gesamte Fördersumme: 311.986 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Jean-François Chenot
Adresse: Universitätsmedizin Greifswald, Institut für Community Medicine, Abteilung Allgemeinmedizin
Ellernholzstr. 1-2
17489 Greifswald

Trainingskonzept, Rekrutierung, Praxissupport und Publikation

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.

Rekrutierung, Datenerhebung, Datenanalyse und Publikation

Förderkennzeichen: 01GK2502F
Gesamte Fördersumme: 308.855 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Ralf Jendyk
Adresse: Universitätsmedizin Rostock, Medizinische Fakultät, Institut für Allgemeinmedizin
Doberaner Str. 142
18057 Rostock

Rekrutierung, Datenerhebung, Datenanalyse und Publikation

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.

Wissenschaftliche kardiologische Leitung und zentrale Diagnostik

Förderkennzeichen: 01GK2502G
Gesamte Fördersumme: 276.629 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Markus Bleckwenn
Adresse: Universität Leipzig, Medizinische Fakultät, Selbständige Abteilung für Allgemeinmedizin
Philipp-Rosenthal-Str. 55
04103 Leipzig

Wissenschaftliche kardiologische Leitung und zentrale Diagnostik

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die oft unbemerkt bleibt, aber das Schlaganfallrisiko erheblich erhöht. Wird es erkannt, können gerinnungshemmende Medikamente zwei von drei Schlaganfällen verhindern. Es wird untersucht, ob durch regelmäßige 7-Tage-Langzeit-EKGs Vorhofflimmern häufiger erkannt wird, als bei üblicher hausärztlicher Versorgung, und ob Blutwerte Personen mit hohem Risiko identifizieren können. In etwa 72 Hausarztpraxen nehmen 1.000 Menschen ab 70 Jahren mit Bluthochdruck teil. Zu Beginn erhalten alle ein 24-Stunden-EKG, eine Blutentnahme und Fragebögen zu Gesundheit und Lebensqualität. Danach werden sie per Zufall in zwei Gruppen eingeteilt: Die Kontrollgruppe wird wie gewohnt hausärztlich betreut. Die Interventionsgruppe erhält über drei Jahre fünf 7-Tage-Langzeit-EKGs. Bei Vorhofflimmern entscheiden Hausarzt und Patient über die Behandlung. Alle Teilnehmenden werden noch viermal telefonisch u. a. zu Vorhofflimmern, Schlaganfall und Medikamenten befragt. Die Blutproben werden auf Biomarker untersucht, die auf erhöhtes Vorhofflimmern-Risiko hinweisen könnten. Das Institut für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert die Studie, die dortige Biobank verarbeitet die Blutproben, das Zentrallabor führt Biomarker-Analysen durch. Das Institut für Medizinische Statistik in Göttingen verantwortet Auswertung und Randomisierung. Die Partner des FoPraNet Nord in Greifswald, Hamburg, Hannover, Oldenburg und Rostock gewinnen und schulen jeweils zwölf Praxen, die jede etwa 14 Patienten einschließen und nachbeobachten. Am Universitätsklinikum Leipzig sorgt eine enge Kooperation der Allgemeinmedizin mit der Kardiologie für Auswertung aller EKGs und die Benachrichtigung der Hausarztpraxen bei Auffälligkeiten. Teilnehmenden bringt die Studie eine möglicherweise frühere Vorhofflimmern-Erkennung, der Medizin eine Grundlage zur gezielten Früherkennung anhand von Risikomarkern und zur Planung einer Studie zur Schlaganfallprävention.