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SCOPE-D - Leitliniengerechte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depression in hausärztlichen Praxen

Hausärztinnen und Hausärzte erbringen einen Großteil der gesundheitlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Kompetente Vorsorge, Therapie und Nachsorge fußen auf Erkenntnissen aus der allgemeinmedizinischen Forschung. Diese wird meist in akademischen Einrichtungen durchgeführt, die über entsprechendes Forschungswissen und -infrastruktur verfügen. Im Gegensatz dazu haben hausärztliche Praxen einen guten Zugang zur Allgemeinbevölkerung mit verschiedensten Krankheitsbildern, oft jedoch nicht zur Forschung.

Mit der Initiative DESAM-ForNet wurde 2020 – 2025 eine deutschlandweite Netzwerkstruktur allgemeinmedizinischer Universitätsstandorte mit hausärztlichen Forschungspraxennetzen aufgebaut. Es wurden eine Governance-Struktur etabliert und netzübergreifend nutzbare Standards in den drei Kernbereichen IT-Infrastruktur, Qualifizierung und Partizipation entwickelt. Dadurch wurden die Voraussetzungen für die Durchführung eines möglichst breiten Spektrums von Studien in der Allgemeinmedizin geschaffen. Hierauf aufbauend soll mit der Fördermaßnahme „Klinische Forschung im Rahmen von Forschungspraxen-Netzwerken in der Allgemeinmedizindie Durchführung von klinischen Studien gefördert werden. Damit soll den allgemeinmedizinischen Universitätsstandorten in Deutschland ermöglicht werden, relevante Fragestellungen aus dem hausärztlichen Versorgungsalltag standortübergreifend zu erforschen.

Das Projekt SCOPE-D untersucht, inwiefern Patientinnen und Patienten mit Depression profitieren, wenn das Online-Selbsthilfetool deprexis in der hausärztlichen Versorgung eingesetzt wird, und auf welche Weise Hausärztinnen und Hausärzte die Anwendung des Programms optimal begleiten können. Dadurch soll die Implementierung der Nationalen VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression gefördert und die psychosomatische Grundversorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen gestärkt werden.

Teilprojekte

Teilvorhaben MHH

Förderkennzeichen: 01GK2505A
Gesamte Fördersumme: 732.027 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Nils Schneider
Adresse: Medizinische Hochschule Hannover, Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

Teilvorhaben MHH

Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung wird in der Primärversorgung häufig unzureichend umgesetzt. Ziel des Projekts SCOPE-D ist es, die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern, indem erstens die Implementierung der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression gefördert und zweitens die psychosomatische Grundversorgung (PSGV) durch Integration des Online-Selbsthilfetools deprexis gestärkt wird. SCOPE-D ist als prospektive, interventionelle, cluster-randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie konzipiert. Die Rekrutierung erfolgt in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern über das hausärztliche Forschungspraxennetz Nord. Alle teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine leitlinienorientierte Schulung zur Diagnostik und Behandlung von Depressionen. Patienten der Interventionsgruppe werden zusätzlich zur PSGV unter Nutzung von deprexis behandelt, während Patienten der Kontrollgruppe die PSGV ohne deprexis erhalten. In beiden Gruppen erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung auf Basis des Depressionsschweregrads. Primärer Endpunkt ist der Depressionsschweregrad nach 90 Tagen, gemessen mit dem Patient Health Questionnaire-9. Sekundäre Endpunkte umfassen Selbstwirksamkeit, Versorgungsparameter und gesundheitsökonomische Kennzahlen. Veränderungen in Versorgungsroutinen werden durch qualitative Interviews und Routinedatenanalysen untersucht. Die Ergebnisse haben hohe praktische Bedeutung, da sie fachliche Expertise, Forschungskompetenz und Implementierung leitliniengerechter Depressionsversorgung in Hausarztpraxen nachhaltig fördern. Sie tragen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von klinischen Leitlinien und Curricula der PSGV bei, insbesondere durch systematische Integration digitaler Selbsthilfetools. Dem Projektpartner MHH obliegt die Projektkoordination. Er ist ferner an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben UKE

Förderkennzeichen: 01GK2505B
Gesamte Fördersumme: 265.334 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Scherer
Adresse: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin
Martinistr. 52
20251 Hamburg

Teilvorhaben UKE

Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung wird in der Primärversorgung häufig unzureichend umgesetzt. Ziel des Projekts SCOPE-D ist es, die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern, indem erstens die Implementierung der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression gefördert und zweitens die psychosomatische Grundversorgung (PSGV) durch Integration des Online-Selbsthilfetools deprexis gestärkt wird. SCOPE-D ist als prospektive, interventionelle, cluster-randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie konzipiert. Die Rekrutierung erfolgt in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern über das hausärztliche Forschungspraxennetz Nord. Alle teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine leitlinienorientierte Schulung zur Diagnostik und Behandlung von Depressionen. Patienten der Interventionsgruppe werden zusätzlich zur PSGV unter Nutzung von deprexis behandelt, während Patienten der Kontrollgruppe die PSGV ohne deprexis erhalten. In beiden Gruppen erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung auf Basis des Depressionsschweregrads. Primärer Endpunkt ist der Depressionsschweregrad nach 90 Tagen, gemessen mit dem Patient Health Questionnaire-9. Sekundäre Endpunkte umfassen Selbstwirksamkeit, Versorgungsparameter und gesundheitsökonomische Kennzahlen. Veränderungen in Versorgungsroutinen werden durch qualitative Interviews und Routinedatenanalysen untersucht. Die Ergebnisse haben hohe praktische Bedeutung, da sie fachliche Expertise, Forschungskompetenz und Implementierung leitliniengerechter Depressionsversorgung in Hausarztpraxen nachhaltig fördern. Sie tragen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von klinischen Leitlinien und Curricula der PSGV bei, insbesondere durch systematische Integration digitaler Selbsthilfetools. Der Projektpartner UKE ist insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben Göttingen

Förderkennzeichen: 01GK2505C
Gesamte Fördersumme: 186.402 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Eva Hummers
Adresse: Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin Göttingen, Institut für Allgemeinmedizin
Humboldtallee 38
37073 Göttingen

Teilvorhaben Göttingen

Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung wird in der Primärversorgung häufig unzureichend umgesetzt. Ziel des Projekts SCOPE-D ist es, die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern, indem erstens die Implementierung der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression gefördert und zweitens die psychosomatische Grundversorgung (PSGV) durch Integration des Online-Selbsthilfetools deprexis gestärkt wird. SCOPE-D ist als prospektive, interventionelle, cluster-randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie konzipiert. Die Rekrutierung erfolgt in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern über das hausärztliche Forschungspraxennetz Nord. Alle teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine leitlinienorientierte Schulung zur Diagnostik und Behandlung von Depressionen. Patienten der Interventionsgruppe werden zusätzlich zur PSGV unter Nutzung von deprexis behandelt, während Patienten der Kontrollgruppe die PSGV ohne deprexis erhalten. In beiden Gruppen erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung auf Basis des Depressionsschweregrads. Primärer Endpunkt ist der Depressionsschweregrad nach 90 Tagen, gemessen mit dem Patient Health Questionnaire-9. Sekundäre Endpunkte umfassen Selbstwirksamkeit, Versorgungsparameter und gesundheitsökonomische Kennzahlen. Veränderungen in Versorgungsroutinen werden durch qualitative Interviews und Routinedatenanalysen untersucht. Die Ergebnisse haben hohe praktische Bedeutung, da sie fachliche Expertise, Forschungskompetenz und Implementierung leitliniengerechter Depressionsversorgung in Hausarztpraxen nachhaltig fördern. Sie tragen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von klinischen Leitlinien und Curricula der PSGV bei, insbesondere durch systematische Integration digitaler Selbsthilfetools. Der Projektpartner Göttingen ist insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben Oldenburg

Förderkennzeichen: 01GK2505D
Gesamte Fördersumme: 183.716 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Michael Freitag
Adresse: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät VI, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Department für Versorgungsforschung, Abt. Allgemeinmedizin
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Teilvorhaben Oldenburg

Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung wird in der Primärversorgung häufig unzureichend umgesetzt. Ziel des Projekts SCOPE-D ist es, die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern, indem erstens die Implementierung der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression gefördert und zweitens die psychosomatische Grundversorgung (PSGV) durch Integration des Online-Selbsthilfetools deprexis gestärkt wird. SCOPE-D ist als prospektive, interventionelle, cluster-randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie konzipiert. Die Rekrutierung erfolgt in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern über das hausärztliche Forschungspraxennetz Nord. Alle teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine leitlinienorientierte Schulung zur Diagnostik und Behandlung von Depressionen. Patienten der Interventionsgruppe werden zusätzlich zur PSGV unter Nutzung von deprexis behandelt, während Patienten der Kontrollgruppe die PSGV ohne deprexis erhalten. In beiden Gruppen erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung auf Basis des Depressionsschweregrads. Primärer Endpunkt ist der Depressionsschweregrad nach 90 Tagen, gemessen mit dem Patient Health Questionnaire-9. Sekundäre Endpunkte umfassen Selbstwirksamkeit, Versorgungsparameter und gesundheitsökonomische Kennzahlen. Veränderungen in Versorgungsroutinen werden durch qualitative Interviews und Routinedatenanalysen untersucht. Die Ergebnisse haben hohe praktische Bedeutung, da sie fachliche Expertise, Forschungskompetenz und Implementierung leitliniengerechter Depressionsversorgung in Hausarztpraxen nachhaltig fördern. Sie tragen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von klinischen Leitlinien und Curricula der PSGV bei, insbesondere durch systematische Integration digitaler Selbsthilfetools. Der Projektpartner Oldenburg ist insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben Greifswald

Förderkennzeichen: 01GK2505E
Gesamte Fördersumme: 208.435 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Jean-François Chenot
Adresse: Universitätsmedizin Greifswald, Institut für Community Medicine, Abteilung Allgemeinmedizin
Ellernholzstr. 1-2
17489 Greifswald

Teilvorhaben Greifswald

Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung wird in der Primärversorgung häufig unzureichend umgesetzt. Ziel des Projekts SCOPE-D ist es, die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern, indem erstens die Implementierung der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression gefördert und zweitens die psychosomatische Grundversorgung (PSGV) durch Integration des Online-Selbsthilfetools deprexis gestärkt wird. SCOPE-D ist als prospektive, interventionelle, cluster-randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie konzipiert. Die Rekrutierung erfolgt in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern über das hausärztliche Forschungspraxennetz Nord. Alle teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine leitlinienorientierte Schulung zur Diagnostik und Behandlung von Depressionen. Patienten der Interventionsgruppe werden zusätzlich zur PSGV unter Nutzung von deprexis behandelt, während Patienten der Kontrollgruppe die PSGV ohne deprexis erhalten. In beiden Gruppen erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung auf Basis des Depressionsschweregrads. Primärer Endpunkt ist der Depressionsschweregrad nach 90 Tagen, gemessen mit dem Patient Health Questionnaire-9. Sekundäre Endpunkte umfassen Selbstwirksamkeit, Versorgungsparameter und gesundheitsökonomische Kennzahlen. Veränderungen in Versorgungsroutinen werden durch qualitative Interviews und Routinedatenanalysen untersucht. Die Ergebnisse haben hohe praktische Bedeutung, da sie fachliche Expertise, Forschungskompetenz und Implementierung leitliniengerechter Depressionsversorgung in Hausarztpraxen nachhaltig fördern. Sie tragen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von klinischen Leitlinien und Curricula der PSGV bei, insbesondere durch systematische Integration digitaler Selbsthilfetools. Der Projektpartner Greifswald ist insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben Rostock

Förderkennzeichen: 01GK2505F
Gesamte Fördersumme: 208.096 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Anja Wollny
Adresse: Universitätsmedizin Rostock, Medizinische Fakultät, Institut für Allgemeinmedizin
Doberaner Str. 142
18057 Rostock

Teilvorhaben Rostock

Hausärzte spielen eine zentrale Rolle in der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen. Eine leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung wird in der Primärversorgung häufig unzureichend umgesetzt. Ziel des Projekts SCOPE-D ist es, die hausärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Depressionen in Deutschland zu verbessern, indem erstens die Implementierung der Nationalen Versorgungsleitlinie Unipolare Depression gefördert und zweitens die psychosomatische Grundversorgung (PSGV) durch Integration des Online-Selbsthilfetools deprexis gestärkt wird. SCOPE-D ist als prospektive, interventionelle, cluster-randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studie konzipiert. Die Rekrutierung erfolgt in Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern über das hausärztliche Forschungspraxennetz Nord. Alle teilnehmenden Hausärztinnen und Hausärzte erhalten eine leitlinienorientierte Schulung zur Diagnostik und Behandlung von Depressionen. Patienten der Interventionsgruppe werden zusätzlich zur PSGV unter Nutzung von deprexis behandelt, während Patienten der Kontrollgruppe die PSGV ohne deprexis erhalten. In beiden Gruppen erfolgt die leitlinienorientierte Behandlung auf Basis des Depressionsschweregrads. Primärer Endpunkt ist der Depressionsschweregrad nach 90 Tagen, gemessen mit dem Patient Health Questionnaire-9. Sekundäre Endpunkte umfassen Selbstwirksamkeit, Versorgungsparameter und gesundheitsökonomische Kennzahlen. Veränderungen in Versorgungsroutinen werden durch qualitative Interviews und Routinedatenanalysen untersucht. Die Ergebnisse haben hohe praktische Bedeutung, da sie fachliche Expertise, Forschungskompetenz und Implementierung leitliniengerechter Depressionsversorgung in Hausarztpraxen nachhaltig fördern. Sie tragen zur evidenzbasierten Weiterentwicklung von klinischen Leitlinien und Curricula der PSGV bei, insbesondere durch systematische Integration digitaler Selbsthilfetools. Der Projektpartner Rostock ist insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.