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HANSON - Kochsalzlösung bei Atemwegsinfektionen – eine cluster-randomisierte kontrollierte Studie in der Allgemeinmedizin

Hausärztinnen und Hausärzte erbringen einen Großteil der gesundheitlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Kompetente Vorsorge, Therapie und Nachsorge fußen auf Erkenntnissen aus der allgemeinmedizinischen Forschung. Diese wird meist in akademischen Einrichtungen durchgeführt, die über entsprechendes Forschungswissen und -infrastruktur verfügen. Im Gegensatz dazu haben hausärztliche Praxen einen guten Zugang zur Allgemeinbevölkerung mit verschiedensten Krankheitsbildern, oft jedoch nicht zur Forschung.

Mit der Initiative DESAM-ForNet wurde 2020 – 2025 eine deutschlandweite Netzwerkstruktur allgemeinmedizinischer Universitätsstandorte mit hausärztlichen Forschungspraxennetzen aufgebaut. Es wurden eine Governance-Struktur etabliert und netzübergreifend nutzbare Standards in den drei Kernbereichen IT-Infrastruktur, Qualifizierung und Partizipation entwickelt. Dadurch wurden die Voraussetzungen für die Durchführung eines möglichst breiten Spektrums von Studien in der Allgemeinmedizin geschaffen. Hierauf aufbauend soll mit der Fördermaßnahme „Klinische Forschung im Rahmen von Forschungspraxen-Netzwerken in der Allgemeinmedizin“ die Durchführung von klinischen Studien gefördert werden. Damit soll den allgemeinmedizinischen Universitätsstandorten in Deutschland ermöglicht werden, relevante Fragestellungen aus dem hausärztlichen Versorgungsalltag standortübergreifend zu erforschen.

Im HANSON-Projekt soll untersucht werden, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann und welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern. Ein weiteres Ziel ist, die Machbarkeit dieser multizentrischen klinischen Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE) zu demonstrieren.

Teilprojekte

Teilvorhaben Würzburg

Förderkennzeichen: 01GK2503A
Gesamte Fördersumme: 1.770.378 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Ildikó Gágyor
Adresse: Universitätsklinikum Würzburg, Institut für Allgemeinmedizin
Josef-Schneider-Str. 2 / Haus D7
97080 Würzburg

Teilvorhaben Würzburg

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Dem Partner Würzburg obliegt die Projektkoordination. Ferner ist er u. a. an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben Erlangen

Förderkennzeichen: 01GK2503B
Gesamte Fördersumme: 481.441 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Kühlein
Adresse: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum, Allgemeinmedizinisches Institut
Universitätsstr. 29
91054 Erlangen

Teilvorhaben Erlangen

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Projektpartner Erlangen ist insbesondere an der Studiendurchführung sowie an der Prozessevaluation beteiligt.

Teilvorhaben TU München

Förderkennzeichen: 01GK2503C
Gesamte Fördersumme: 490.288 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Antonius Schneider
Adresse: Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Institut für Allgemeinmedizin
Orleansstr. 47
81667 München

Teilvorhaben TU München

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Projektpartner TUM ist für die Rekrutierung von Hausarztpraxen, Datenverarbeitung und -analyse verantwortlich.

Teilvorhaben Augsburg

Förderkennzeichen: 01GK2503D
Gesamte Fördersumme: 203.252 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Marco Roos
Adresse: Universitätsklinikum Augsburg, Medizinische Fakultät, Lehrstuhl für Allgemeinmedizin
Stenglinstr. 2
86156 Augsburg

Teilvorhaben Augsburg

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Hierbei ist Augsburg insbesondere für die Erstellung von Studienmaterialen und die Studiendurchführung zuständig.

Teilvorhaben Tübingen

Förderkennzeichen: 01GK2503E
Gesamte Fördersumme: 204.179 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Stefanie Joos
Adresse: Eberhard Karls Universität Tübingen, Universitätsklinikum, Institut für Allgemeine und Interprofessionelle Versorgung
VITA Gebäude, Osianderstr. 5
72076 Tübingen

Teilvorhaben Tübingen

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Projektpartner Tübingen ist insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben Freiburg

Förderkennzeichen: 01GK2503F
Gesamte Fördersumme: 182.004 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Andy Maun
Adresse: Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Allgemeinmedizin
Elsässer Str. 4d
79110 Freiburg im Breisgau

Teilvorhaben Freiburg

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Partner Freiburg ist für die Rekrutierung hausärztlicher Praxen und die Studiendurchführung verantwortlich.

Teilvorhaben Ulm

Förderkennzeichen: 01GK2503G
Gesamte Fördersumme: 203.295 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Anne Barzel
Adresse: Universitätsklinikum Ulm, Institut für Allgemeinmedizin
Albert-Einstein-Allee 23
89081 Ulm

Teilvorhaben Ulm

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Das Institut für Allgemeinmedizin Ulm beteiligt sich als Projektpartner maßgeblich an der Studiendurchführung.

Teilvorhaben Kiel

Förderkennzeichen: 01GK2503H
Gesamte Fördersumme: 353.655 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Hanna Kaduszkiewicz
Adresse: Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, I. Medizinische Klinik, Klinik für Allgemeine Innere Medizin
Rosalind-Franklin-Str. 12
24105 Kiel

Teilvorhaben Kiel

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Projektpartner Kiel ist insbesondere an der Studiendurchführung sowie an der Prozessevaluation beteiligt.

Teilvorhaben Charité

Förderkennzeichen: 01GK2503I
Gesamte Fördersumme: 174.555 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Dr. Felix Holzinger
Adresse: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Institut für Allgemeinmedizin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Teilvorhaben Charité

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Die Charité ist vor allem an der Praxenrekrutierung sowie an der Entwicklung von IT-Komponenten beteiligt.

Teilvorhaben Jena

Förderkennzeichen: 01GK2503J
Gesamte Fördersumme: 47.244 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Verena Vogt
Adresse: Universitätsklinikum Jena, Institut für Allgemeinmedizin
Bachstr. 18
07743 Jena

Teilvorhaben Jena

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Projektpartner Jena leitet hierbei die gesundheitsökonomische Analyse (AP5).

Teilvorhaben Marburg

Förderkennzeichen: 01GK2503K
Gesamte Fördersumme: 265.219 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Annika Viniol
Adresse: Philipps-Universität Marburg, Institut für Allgemeinmedizin
Karl-von-Frisch-Str. 4
35043 Marburg

Teilvorhaben Marburg

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Der Projektpartner Marburg ist ausführendes Studienzentrum und für die Prozessevaluation mitverantwortlich.

Teilvorhaben Regensburg

Förderkennzeichen: 01GK2503L
Gesamte Fördersumme: 139.893 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: Prof. Dr. Patricia Schartau
Adresse: Universität Regensburg, Universitätsklinikum, Zentrum für Allgemeinmedizin
Franz-Josef-Strauß-Allee 11
93053 Regensburg

Teilvorhaben Regensburg

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Hierbei ist der Partner Regensburg insbesondere an der Studiendurchführung beteiligt.

Teilvorhaben LMU München

Förderkennzeichen: 01GK2503M
Gesamte Fördersumme: 24.340 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2030
Projektleitung: PD Dr. Linda Sanftenberg
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Klinikum - Institut für Allgemeinmedizin
Nußbaumstr. 5
80336 München

Teilvorhaben LMU München

Atemwegsinfekte sind weltweit verbreitet und belasten Betroffene sowie Gesundheitssysteme erheblich. Erste klinische Studien aus Großbritannien zeigen, dass die frühzeitige Anwendung von kochsalzhaltigem Nasenspray bei Erwachsenen (0,9%) und Kindern (2,7%) die Krankheitsdauer sowie den Antibiotikaverbrauch senken kann. Die Datenlage ist jedoch weiterhin unsicher und viele Fragen bleiben offen. Die cluster-randomisierte, kontrollierte Studie HANSON untersucht daher, ob die frühzeitige Anwendung eines hypertonen Nasensprays (ca. 3%) die Krankheitsdauer bei Erwachsenen mit Atemwegsinfekten verkürzen kann. Eine weitere Frage betrifft die Machbarkeit dieser groß angelegten Studie in der Kooperation von 13 allgemeinmedizinischen Instituten und deren etablierten Forschungspraxennetzen (z. B. BayFoNet, FoPraNet-BW, RESPoNsE). Zufällig werden 200 hausärztliche Praxen entweder einer der zwei Interventionsgruppen (häufige Anwendung: 6× täglich; seltene Anwendung: 2× täglich, jeweils zwei Hübe pro Nasenloch) oder der Kontrollgruppe mit üblicher Versorgung zugeordnet. Geplant ist der Einschluss von 3.860 Erwachsenen ohne akute Erkältung, die über zwölf Monate nachverfolgt werden. Der primäre Endpunkt ist die Dauer der Erkrankung. Weitere Endpunkte sind Anzahl der Krankschreibungen, Arztbesuche, Fahrzeiten zu und Wartezeiten bei Arztbesuchen, eingenommenen Antibiotika sowie Krankenhauseinweisungen im Zusammenhang mit Atemwegsinfekten – jeweils über sechs und zwölf Monate. Darüber hinaus werden die Auswirkungen durch die Wahrnehmung von Impfungen sowie die Impfbereitschaft untersucht sowie eine virologische Testung durchgeführt. Eine gesundheitsökonomische Analyse soll potenzielle Kosteneinsparungen aufzeigen. Zusätzlich wird in einer Prozessevaluation geprüft, welche Faktoren die Umsetzung in der Praxis fördern oder behindern und wie Betroffene die Intervention erleben. Die LMU untersucht hierbei den Einfluss von Impfungen und Impfentscheidungen.