| Förderkennzeichen: | 01ED2601B |
| Fördersumme: | 155.253 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2029 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller |
| Adresse: |
Universitätsklinikum Leipzig, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health Philipp-Rosenthal-Str. 55 04103 Leipzig |
Das NeuroSync-Projekt zielt darauf ab, zu untersuchen, wie eine gestörte Glukoseregulation zur Progression von Demenz im mittleren bis späten Stadium beiträgt. Obwohl bekannt ist, dass Diabetes ein etablierter Risikofaktor für Demenz ist, ist bislang nur unzureichend erforscht, wie die spezifischen Mechanismen und Schwellenwerte glykämischer Störungen – wie z. B. Insulinresistenz und Glukosevariabilität – mit genetischen, lebensstilbezogenen und psychosozialen Faktoren der Patientinnen und Patienten interagieren und dadurch den Krankheitsverlauf beeinflussen. NeuroSync möchte diese Wissenslücke schließen und die Erkenntnisse in personalisierte, skalierbare Interventionen übersetzen, die den Gesundheitsstatus für vielfältige Bevölkerungsgruppen verbessern, die von Demenz betroffen sind oder sein werden. Ziele des Teilprojektes Leipzig sind erstens, Datensätze, die teils bereits an der Universität Leipzig vorliegen, teils durch die Universität Leipzig beantragt werden, aufzuarbeiten und erfolgreich zu übermitteln und damit der Datenharmonisierung beizutragen. Die Universität Leipzig wird aktiv an der Entwicklung eines statistischen Analyseplans mitarbeiten, sodass ein weiteres Ziel der finale, gemeinsame Analyseplan ist. Durch das Aufarbeiten und einpflegen der Datensätze sind weitere Ziele des Teilprojekts die Datenzusammenstellung aller zur Verfügung stehenden Daten sowie schließlich die Verfügbarkeit qualitätsgeprüfter teils-harmonisierter Datensätze. Ein Schwerpunkt des Teilprojekts ist die Prädiktion und Algorithmus-Entwicklung. Ziel ist es, nach erfolgreicher Vorgabe von Parametern eine Algorithmus-Entwicklung festzulegen, darauf aufbauend eine Modellvalidierung festzulegen sowie final einen Prädiktionsalgorithmus für lokal verortete Studien zur Verfügung zu stellen. Schließlich ist die Universität Leipzig an dem Ko-Design einer Intervention beteiligt und verfolgt hier das Ziel, beratend zur finalen Spezifikation der Intervention beizutragen.