Teilprojekt eines Verbundes

Vernetzung und dezentrale Datenqualitätssicherung

Förderkennzeichen: 01ZZ2506C
Fördersumme: 914.903 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2028
Projektleitung: Dr. Frank Nüßler
Adresse: Klinikum Chemnitz gemeinnützige GmbH, Bereich Informatik/DIZ, Klinik für Innere Medizin IV, Klinik für Radiologie
Flemmingstraße 2
09116 Chemnitz

MiHUB will in Ostdeutschland eine zentrale Anlaufstelle für Forschende, Pflegekräfte und Patientinnen sowie Patienten schaffen. Dazu wird ein umfassender Datenraum eingerichtet, der durch innovative Kommunikations-, Datenaustausch- und Forschungsnetzwerke unterstützt wird. Im Zentrum dieser Netzwerke stehen die Datenintegrationszentren und wirken als Multiplikatoren in die Regionen. Das aus MiHUBx hervorgegangene Patientenportal wird erweitert, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen zu verbessern und um als Plattform für die Integration von Modulen aus kooperierenden DigiHubs zu dienen. Durch die Anpassung der Strukturen an die regionalen Gegebenheiten sollen kooperative Versorgungs- und Forschungsdienste implementiert werden. Die Entwicklung wird sich dabei auf die Bereiche Prävention/Krebsfrüherkennung, kooperative Krebsversorgung und Nachsorge/Langzeitüberlebende konzentrieren. Diese Anwendungsfälle befassen sich mit den verschiedenen Phasen eines Patientenjourneys und sollen eine Längsschnittperspektive für Risikopersonen schaffen. MiHUB wird den Schwerpunkt auf Benutzerfreundlichkeit und digitale Kompetenzen legen und Methoden anwenden, die sich in der Praxis bewährt haben, um eine hohe Beteiligung und Akzeptanz bei allen Benutzergruppen zu gewährleisten. Eine dezentrale, modulare Architektur wird die Implementierung und Übertragbarkeit auf andere DigiHubs und nationale Infrastrukturen erleichtern und so Skalierbarkeit und Interoperabilität sicherstellen. Das Klinikum Chemnitz beteiligt sich vornehmlich am Arbeitspaket „Intersektoraler Datenraum und gemeinsame Komponenten“.