Teilprojekt eines Verbundes

Uniklinikum Erlangen

Förderkennzeichen: 01ZZ2505C
Fördersumme: 1.212.849 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2028
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Ganslandt
Adresse: Universitätsklinikum Erlangen, Medizinisches Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnik
Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen

In der ersten Förderphase der "Digitale FortschrittsHubs Gesundheit" (DigiHubs) gelang es dem MIDIA-Hub, eine Lösung für eine verbesserte intersektorale Arzt-Patienten-Kommunikation zwischen den beiden Universitätskliniken Erlangen und der Technischen Universität München sowie ambulanten Facharztpraxen an den Standorten zu etablieren. Dies wurde in den medizinischen Bereichen Multiple Sklerose und Onkologie mit einem Arzt-Patienten-Portal erreicht, das von Siemens Healthineers als Technologiepartner zur Verfügung gestellt wurde. In der Anschlussförderung wird sich MIDIA-Hub darauf konzentrieren, die Lösungen der einzelnen DigiHubs zur sektorübergreifenden digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen bestmöglich gemeinsam zu nutzen. Der Fokus liegt auf der Optimierung der intersektoralen Kommunikation zwischen Universitätskliniken und niedergelassenen Ärzten sowie der Intensivierung der Interaktion mit der Medizininformatik-Initiative, dem Netzwerk Universitätsmedizin und den anderen DigiHubs. Im MIDIA-Hub erfolgt die Erweiterung der bestehenden DigiHub-Strukturen in einem gemeinsamen Anwendungsfall im Bereich Multiple Sklerose mit Integration der Institute für Allgemeinmedizin sowie die Anbindung an Hausarztpraxen über das Bayerische Forschungspraxen-Netzwerk (BayFoNet). Als technische Lösung ist die Nutzung der etablierten Anwendung Monks - Ärzte im Netz vorgesehen. Darüber hinaus soll eine Verbindung zu den Computersystemen der Praxen hergestellt werden. Zu diesem Zweck ist die Nutzung des KIM-Dienstes der Telematik-Infrastruktur sowie der sich entwickelnden ePA zur Erfassung von Patientendaten vorgesehen. Im hubübergreifenden Anwendungsfall "Gynäkologische Onkologie" wird eine Prehabilitations-App des Partner-Hubs LeMeDaRT genutzt. Das Universitätsklinikum bearbeitet den neurologischen sowie den DigiHub-übergreifenden Anwendungsfall und die technologischen und methodischen Anforderungsentwicklungen, das Co-Design, die Spezifikation und die technologische Umsetzung.