| Förderkennzeichen: | 01ZZ2505A |
| Fördersumme: | 1.801.251 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2028 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Martin Boeker |
| Adresse: |
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie Ismaninger Str. 22 81675 München |
In der ersten Förderphase der "Digitale FortschrittsHubs Gesundheit" (DigiHubs) gelang es dem MIDIA-Hub, eine Lösung für eine verbesserte intersektorale Arzt-Patienten-Kommunikation zwischen den beiden Universitätskliniken Erlangen und der Technischen Universität München sowie ambulanten Facharztpraxen an den Standorten zu etablieren. Dies wurde in den medizinischen Bereichen Multiple Sklerose und Onkologie mit einem Arzt-Patienten-Portal erreicht, das von Siemens Healthineers als Technologiepartner zur Verfügung gestellt wurde. In der Anschlussförderung wird sich MIDIA-Hub darauf konzentrieren, die Lösungen der einzelnen DigiHubs zur sektorübergreifenden digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen bestmöglich gemeinsam zu nutzen. Der Fokus liegt auf der Optimierung der intersektoralen Kommunikation zwischen Universitätskliniken und niedergelassenen Ärzten sowie der Intensivierung der Interaktion mit der Medizininformatik-Initiative, dem Netzwerk Universitätsmedizin und den anderen DigiHubs. Im MIDIA-Hub erfolgt die Erweiterung der bestehenden DigiHub-Strukturen in einem gemeinsamen Anwendungsfall im Bereich Multiple Sklerose mit Integration der Institute für Allgemeinmedizin sowie die Anbindung an Hausarztpraxen über das Bayerische Forschungspraxen-Netzwerk (BayFoNet). Als technische Lösung ist die Nutzung der etablierten Anwendung Monks - Ärzte im Netz vorgesehen. Darüber hinaus soll eine Verbindung zu den Computersystemen der Praxen hergestellt werden. Zu diesem Zweck ist die Nutzung des KIM-Dienstes der Telematik-Infrastruktur sowie der sich entwickelnden ePA zur Erfassung von Patientendaten vorgesehen. Im hubübergreifenden Anwendungsfall "Gynäkologische Onkologie" wird eine Prehabilitations-App des Partner-Hubs LeMeDaRT genutzt. Die TUM übernimmt die Koordination des Hubs und leitet die Umsetzung des neurologischen Anwendungsfalls sowie die technische Umsetzung.