| Förderkennzeichen: | 01ZZ2506A |
| Fördersumme: | 3.536.563 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2028 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Martin Sedlmayr |
| Adresse: |
Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Medizinische Informatik und Biometrie Fetscherstr. 74 01307 Dresden |
MiHUB will in Ostdeutschland eine zentrale Anlaufstelle für Forschende, Pflegekräfte und Patientinnen sowie Patienten schaffen. Dazu wird ein umfassender Datenraum eingerichtet, der durch innovative Kommunikations-, Datenaustausch- und Forschungsnetzwerke unterstützt wird. Im Zentrum dieser Netzwerke stehen die Datenintegrationszentren und wirken als Multiplikatoren in die Regionen. Das aus MiHUBx hervorgegangene Patientenportal wird erweitert, um die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Berufsgruppen zu verbessern und um als Plattform für die Integration von Modulen aus kooperierenden DigiHubs zu dienen. Durch die Anpassung der Strukturen an die regionalen Gegebenheiten sollen kooperative Versorgungs- und Forschungsdienste implementiert werden. Die Entwicklung wird sich dabei auf die Bereiche Prävention/Krebsfrüherkennung, kooperative Krebsversorgung und Nachsorge/Langzeitüberlebende konzentrieren. Diese Anwendungsfälle befassen sich mit den verschiedenen Phasen eines Patientenjourneys und sollen eine Längsschnittperspektive für Risikopersonen schaffen. MiHUB wird den Schwerpunkt auf Benutzerfreundlichkeit und digitale Kompetenzen legen und Methoden anwenden, die sich in der Praxis bewährt haben, um eine hohe Beteiligung und Akzeptanz bei allen Benutzergruppen zu gewährleisten. Eine dezentrale, modulare Architektur wird die Implementierung und Übertragbarkeit auf andere DigiHubs und nationale Infrastrukturen erleichtern und so Skalierbarkeit und Interoperabilität sicherstellen. Die TU Dresden übernimmt die Projektkoordination und leitet den Aufbau der Infrastruktur (Forschungsservice-Portal, Patientenportal, Einbindung von Stakeholdern, Rekrutierung).