Verbund

PREVENT - Wirkstoffentwicklungsplattform für nichthormonelle Verhütungsmethoden für alle Geschlechter

Die freie Entscheidung, ob und wann wir Kinder bekommen, gehört zu unserem Recht auf Selbstbestimmung. Insbesondere jüngere Menschen wünschen sich hormonelle Verhütungsmittel mit weniger Nebenwirkungen oder nicht-hormonelle Alternativen. Darüber hinaus besteht der Wunsch, dass mehr gleichberechtigte Verhütungsoptionen zur Verfügung stehen, die neben unterschiedlichen Geschlechtern auch kulturelle Bedürfnisse besser berücksichtigen. Zudem bringt jeder Lebensabschnitt andere Bedürfnisse an Verhütungsmitteln mit sich. Eine breitere Palette an Verhütungsmittel-Optionen für beide Geschlechter ermöglicht daher bessere, maßgeschneiderte Lösungen.

Das Vorhaben „PREVENT – Wirkstoffentwicklungsplattform für nicht-hormonelle Verhütungsmethoden für alle Geschlechter“ ist Teil der BMFTR-Fördermaßnahme „Richtlinie zur Förderung der Verhütungsmittelforschung für alle Geschlechter“. Ziel dieser Maßnahme ist die Erforschung von Ansätzen für neue Verhütungsmethoden und die Weiterentwicklung bestehender Verhütungsmittel, zum Beispiel um Nebenwirkungen zu reduzieren.

Ziel des Vorhabens PREVENT ist der Aufbau einer Wirkstoffplattform. Mit Hilfe dieser Plattform können neue Ziele für die nicht-hormonelle Verhütung identifiziert und bestimmt werden. So sollen innovative Wirkstoffansätze entwickelt werden, die sich langfristig zu Verhütungsmitteln weiterentwickeln lassen. Die Verbünde der Fördermaßnahme arbeiten bei der Wissenschaftskommunikation und Partizipation eng zusammen. So wird die Öffentlichkeit beispielsweise über Social Media und öffentliche Diskussionsrunden über die Forschungsaktivitäten informiert und interaktiv mit einbezogen.

Teilprojekte

Priorisierung von Zielstrukturen, Entwicklung von Testsystemen und Wirkstoffen für nichthormonelle Verhütung

Förderkennzeichen: 01GR2501A
Gesamte Fördersumme: 1.328.745 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Dr. Claudia Tredup
Adresse: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, FB 14 Biochemie, Chemie und Pharmazie
Max-von-Laue-Str. 9
60438 Frankfurt am Main

Priorisierung von Zielstrukturen, Entwicklung von Testsystemen und Wirkstoffen für nichthormonelle Verhütung

Im Forschungsverbund PREVENT wird eine integrierte Wirkstoffentwicklungsplattform aufgebaut, mit der innovative, nicht-hormonelle Verhütungskonzepte für alle Geschlechter präklinisch validiert werden können. Ziel ist es, neue pharmakologische Strategien zu entwickeln und durch chemische Werkzeuge experimentell zu überprüfen, die als Grundlage für weiterführende präklinische und klinische Entwicklungen stehen werden.

Entwicklung chemischer Werkzeuge und Leitstrukturen

Förderkennzeichen: 01GR2501B
Gesamte Fördersumme: 978.250 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Daniel Merk
Adresse: Ludwig-Maximilians-Universität München, Fakultät für Chemie und Pharmazie
Butenandtstr. 5-13
81377 München

Entwicklung chemischer Werkzeuge und Leitstrukturen

Im Forschungsverbund PREVENT wird eine integrierte Wirkstoffentwicklungsplattform aufgebaut, mit der innovative, nicht-hormonelle Verhütungskonzepte für alle Geschlechter präklinisch validiert werden können. Ziel ist es, neue pharmakologische Strategien zu entwickeln und durch chemische Werkzeuge experimentell zu überprüfen, die als Grundlage für weiterführende präklinische und klinische Entwicklungen stehen werden.

Überprüfung neuer Wirkstoffe für nichthormonelle Verhütungsmethoden in zellulären Modellen

Förderkennzeichen: 01GR2501C
Gesamte Fördersumme: 675.867 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2029
Projektleitung: Prof. Dr. Hubert Schorle
Adresse: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Universitätsklinikum Bonn
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

Überprüfung neuer Wirkstoffe für nichthormonelle Verhütungsmethoden in zellulären Modellen

Im Forschungsverbund PREVENT wird eine integrierte Wirkstoffentwicklungsplattform aufgebaut, mit der innovative, nicht-hormonelle Verhütungskonzepte für alle Geschlechter präklinisch validiert werden können. Ziel ist es, neue pharmakologische Strategien zu entwickeln und durch chemische Werkzeuge experimentell zu überprüfen, die als Grundlage für weiterführende präklinische und klinische Entwicklungen stehen werden.