Teilprojekt eines Verbundes

Prähabilitation und Datenfluss bis zur Rehabilitation

Förderkennzeichen: 01ZZ2504A
Fördersumme: 3.604.764 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2028
Projektleitung: Prof. Dr. Falko Sniehotta
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Abteilung für Allgemeinmedizin des Zentrums für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit Baden-Württemberg
Alte Brauerei, Röntgenstr. 7
68167 Mannheim

Der LeMeDaRT-Hub wurde entwickelt, um die Patientenversorgung zu optimieren, indem er Echtzeitdaten über die gesamte Patientenreise bereitstellt, mit einem Schwerpunkt auf Hochrisikopatientinnen und -patienten im perioperativen Setting, während der Rehabilitation und in Zeiten der Nachsorge. Das Hauptziel ist es, eine sektorenübergreifende digitale Infrastruktur zu entwickeln, die einen nahtlosen Datenaustausch zwischen Gesundheitsdienstleistern ermöglicht: von der Diagnose über die Prähabilitation bis hin zur postoperativen Genesung. Durch den Einsatz fortschrittlicher digitaler Werkzeuge und KI-gesteuerter Modelle soll das Projekt die Entscheidungsfindung verbessern und eine personalisierte Patientenversorgung liefern. In der ersten Förderphase wurde erfolgreich ein digitales Prähabilitationsprogramm umgesetzt, das körperliches Training, Ernährung und psychosoziale Unterstützung kombiniert. Diese Maßnahmen werden zu besseren Behandlungsergebnissen führen und bilden die Basis für weitere digitale Gesundheitsinterventionen. In der zweiten Förderphase wird das Prähabilitationsprogramm durch kognitives Training erweitert und auf die Rehabilitationsphase ausgeweitet. Darüber hinaus wird die Integration von ländlichen und städtischen Gesundheitsdienstleistern eine wichtige Rolle dabei spielen, innovative Versorgungsmodelle in unterversorgten Gebieten zugänglich zu machen. Das Projekt verfolgt einen multidisziplinären Ansatz, der Medizininformatik, klinische Wissenschaften und öffentliche Gesundheit kombiniert. Der Mehrwert einer weiteren Förderung liegt in der Skalierbarkeit dieser Lösungen, der verbesserten sektorenübergreifenden Datenintegration und der Entwicklung einer nachhaltigen, interoperablen digitalen Plattform für eine bessere Koordination und Patientenversorgung.