Teilprojekt eines Verbundes

Erweiterung, Testung und Integration des digitalen, klinischen Entscheidungssystems DiADeMa

Förderkennzeichen: 01ZZ2502D
Fördersumme: 235.295 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2028
Projektleitung: Philipp Kachel
Adresse: IDG Institut für digitale Gesundheitsdaten RLP gGmbH
Große Bleiche 46
55116 Mainz

Unter Verwendung eines gemeinsamen Patient Journey-Ansatzes und der Tools aus DECIDE I will die Initiative umfassende Versorgungsvorteile mit nachhaltigen und skalierbaren technischen Lösungen aufzeigen. DECIDE II nutzt Telemedizin, KI und Tools für Patientinnen und Patienten, um die Qualität der Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen zu verbessern. Der DigitalHub überbrückt die Universitätsklinik, Arztpraxen, Krankenhäuser, Patientinnen und Patienten und erleichtert den Datenaustausch, die Beteiligung der Patienten, die Zusammenarbeit bei der Therapiefindung und -begleitung. DECIDE II unterstützt telemedizinische Konsultationen zwischen regionalen und universitären Ärzten, um geeignete Therapien zu finden. Ein KI-basiertes Entscheidungsunterstützungssystem hilft den Ärzten bei der Therapieauswahl. Eine Smartphone-App und Handgelenksensoren ermöglichen es den Patientinnen und Patienten, sich an ihrer Behandlung zu beteiligen, und den Therapeuten, den Therapiefortschritt zu überwachen. Mit dem Einverständnis der Patienten werden die Daten zu Forschungszwecken an das Datenintegrationszentrum übermittelt. Die IT-Lösungen werden auf weitere Regionen in der Nähe von Universitätskliniken ausgedehnt, die Vernetzung von Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und anderen DigitalHubs gestärkt und ein nachhaltiger Fortschritt im gesamten deutschen Gesundheitssystem erreicht. Es wird die Interoperabilität erhöht, Systembrüche reduziert, und die Versorgung und patientenorientierte Therapie verbessert. Die Software-Komponenten werden auf Effizienz und Benutzerfreundlichkeit optimiert und um zusätzliche Funktionen zur Erweiterung der Entscheidungshilfen für Ärzte und zur Verbesserung der Patientenbeteiligung ergänzt. Gesundheits- und Sensordaten werden nach dem MII Core Data Set standardisiert und in die bestehenden Strukturen der Medizininformatik Initiative (MII) und des Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) integriert. Die IDG gGmbH erweitert und testet das klinische Entscheidungssystem.