Teilprojekt eines Verbundes

Einbindung von Patienten sowie Target Trial Emulation

Förderkennzeichen: 01GK2504D
Fördersumme: 367.355 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: 367355
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit
Alte Brauerei, Röntgenstr. 7
68167 Mannheim

Trotz steigender Prävalenz von Adipositas besteht nach wie vor ein erheblicher Wissensmangel über die Versorgung adipöser Patientinnen und Patienten in hausärztlichen Praxen in Deutschland. Durch den Aufbau eines hausärztlichen Registers mit den Schwerpunkten Adipositas und Prävention soll diese Lücke geschlossen werden und eine nachhaltige, dauerhafte Datenplattform geschaffen werden. Das Register erfasst neben klinischen Daten aus den hausärztlichen Forschungspraxen auch persönliche Erfahrungen aus Patientensicht in Bezug auf die Qualität der erhaltenen Versorgung und Informationen zu ihrem Gesundheitszustand. Das Teilprojekt der Medizinischen Fakultät Mannheim umfasst die Erhebung und Analyse der Implementierungsfaktoren aus Sicht der Patientinnen und Patienten (AP5a) und die Durchführung einer Traget Trial Emulation (AP6d). Darüber hinaus ist die Medizinische Fakultät Mannheim an der Durchführung des Head-to-Head rRCTs (AP6e), sowie den übergeordneten Arbeitspaketen zur Koordinierung und Vernetzung (AP1) und zum Registeraufbau und -betrieb (AP2) beteiligt. Die teilnehmenden hausärztlichen Praxisteams sowie Bürgerinnen und Bürger sowie Patientinnen und Patienten werden partizipativ in die Planungs-, Umsetzungs- und Auswertungsprozesse von FoPraNet-prevent einbezogen. Das Ziel von "FoPraNet-prevent" ist der Aufbau eines hausärztlichen Registers mit den Schwerpunkten Adipositas und Prävention. Es soll eine Grundlage für Forschungsvorhaben darstellen und beitragen, Patienten mit Adipositas in Bezug auf individuelle Bedarfe besser versorgen zu können. FoPraNet-prevent ist ein Verbundvorhaben der Institute und Abteilungen für Allgemeinmedizin der Universitäten Tübingen, Freiburg, Heidelberg, Mannheim und Ulm, die alle Mitglieder von FoPraNet-BW sind, sowie des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Würzburg (BayFoNet).