Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team sucht Professorin Esther Pogatzki-Zahn nach den Ursachen von Endometriose-Schmerzen. Ihr Ziel ist es, Patientinnen zukünftig eine auf sie individuell zugeschnittene Therapie anbieten zu können.
Schmerzen gehören zu den häufigsten Symptomen bei Endometriose. Sie treten an unterschiedlichen Stellen des Körpers auf und variieren in ihrer Intensität, ihrem Verlauf und ihrem Ansprechen auf Therapiemaßnahmen. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sich auch die zugrunde liegenden Mechanismen unterscheiden, die zu den Schmerzen führen. Im Forschungsverbund StEPP-UPP („Untersuchung der Mechanismen von Endometriose-bedingten Schmerzen als Voraussetzung für verbesserte Prädiktion, Prävention und Therapie“) sucht Esther Pogatzki-Zahn, Professorin der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster, nach diesen Mechanismen. Ihr Ziel ist es, die Entstehung und den Verlauf von Schmerzen bei Endometriose-Patientinnen besser zu verstehen – und so die Voraussetzung für eine bessere Prävention, eine gezieltere Diagnostik und individuelle Therapien zu schaffen.
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