Endometriose entschlüsseln: HoPEs Ansatz für neue Therapien

Iris-Tatjana Kolassa ist Professorin für Psychologie an der Universität Ulm. Mit dem von ihr geleiteten Forschungsverbund HoPE möchte sie dazu beitragen, bislang unerkannte Zusammenhänge zu finden, die neue Therapien der Endometriose ermöglichen.

Professorin Iris-Tatjana Kolassa leitet die Abteilung Klinische und Biologische Psychologie an der Universität Ulm. In ihrem vom BMFTR geförderten Forschungsverbund HoPE („Ein ganzheitlicher und systembiologischer Ansatz zum Verständnis der biomolekularen Pathomechanismen der Endometriose“) werden von Endometriose betroffene Frauen auf Auffälligkeiten beispielsweise in Ernährung, Nährstoffstatus und Darmmikrobiom sowie auf ihre psychische Belastung untersucht und mit einer gesunden Kontrollgruppe verglichen. Zeigen sich Zusammenhänge, könnte sich hier ein Ansatz für neue Therapien ergeben – so sollen beispielsweise gezielte Ernährungsprogramme für Endometriose-Patientinnen entwickelt und in einer Folgestudie auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden. © DLR Projektträger