Einzelprojekt

Summer School zur Geschlechtersensiblen Evidenz durch Neue Digitale Entwicklungen und Reflexion: Partizipativ, Anwendungsnah, Translational, Hochschul-übergreifend (Modul 4)

Förderkennzeichen: 01GN2601
Fördersumme: 50.000 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2026
Projektleitung: Prof. Dr. Theresa Sophie Busse
Adresse: Private Universität Witten/Herdecke gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Fakultät für Gesundheit, Department für Humanmedizin, Lehrstuhl für Versorgungsforschung
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58455 Witten

GENDER-PATH umfasst die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Summer School als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung mit entsprechender Begleitforschung. Die Summer School fokussiert die Möglichkeiten und Herausforderungen von Digitalisierung im Gesundheitswesen, um bestehende geschlechtsspezifische Datenlücken in der klinischen Forschung zukünftig deutlicher identifizieren und minimieren zu können. Die Summer School soll hierbei Teilnehmende vielfältiger Disziplinen (z. B. Pflegewissenschaft, Philosophie, Informatik, Medizin, Wirtschaftswissenschaften), unterschiedlicher Berufsfelder (z. B. stationäre und ambulante Versorgung, Forschung, Lehre) und Ausbildungsniveaus (z. B. Auszubildende, Studierende, Promovierende, Praktiker) aus ganz Deutschland zusammenbringen. Die Teilnehmenden erhalten während der Summer School Vorträge zu der Historie und Ausgestaltung des Gender Data Gap, den Möglichkeiten von Digital Health sowie Herausforderungen (Kompetenz, Akzeptanz, Zugang), zu Diversitätsmedizin und dem Datenlebenszyklus. In einem anschließenden sogenannten Hackathon kommen die Teilnehmenden vom Wissen ins Handeln und entwickeln Ideen zur Reduktion und Identifikation des Gender Data Gap. Hierbei werden sie durch Coaches in Kleingruppen begleitet. Insbesondere die Perspektiven von Personen, die aufgrund ihrer Erkrankung, der Soziodemografie sowie weiteren Faktoren besonders vom Gender Data Gap betroffen sind, werden in die Veranstaltung eingebracht. Ein Podcast wird produziert, um interessierte Bürger und Bürgerinnen und weitere Fachpersonen zu informieren.