Einzelprojekt

Summer School zu statistischer Genetik zur Quantifizierung geschlechtsspezifischer Unterschiede beim Krebsrisiko nach einer Cholezystektomie (Modul 4)

Förderkennzeichen: 01GN2609
Fördersumme: 50.000 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2026
Projektleitung: Prof. Dr. Justo Lorenzo Bermejo
Adresse: Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Heidelberg, Institut für Medizinische Biometrie und Informatik
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg

Die Summer School "Closing the Gender Gap: Advanced Statistical Genetics to Quantify Gender Differences in Cancer Risk following Cholezystektomie" schult junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin, wie Männer und Frauen unterschiedlich auf Operationen wie die Gallenblasenentfernung reagieren und dadurch ein erhöhtes Krebsrisiko entwickeln können. Frauen und Männer erkranken oft verschieden, doch in den Daten fehlen diese Unterschiede häufig – der sogenannte "Gender Data Gap". Wichtigste Ziele sind, diesen Datenmangel zu schließen, indem spezielle Analysen Geschlechtsunterschiede in Krebsrisiken genau messen, und junge Forscherinnen für bessere Studienplanung sowie Präventionsstrategien für beide Geschlechter zu befähigen. Über drei Tage werden Theorie und Praxis kombiniert: Tag 1 widmet sich genetischen Analysen (GWAS) unter Einbeziehung der Geschlechtschromosomen mit R-Programmierung, Tag 2 kausalen Analysen (Mendelian Randomization) zu hormonellen und Stoffwechsel-Einflüssen und Tag 3 der Planung eigener Studien mit Biobank-Daten sowie Antragstraining. Am Ende präsentieren die Teilnehmenden eigene Projekte und vernetzen sich interdisziplinär, um nachhaltige Kompetenz für geschlechtergerechte Krebsforschung zu schaffen.