Einzelprojekt

Post-hoc-Analysen zu geschlechtsbedingten Unterschieden in Antidepressiva-Serumkonzentrationen unter Berücksichtigung pharmakogenetischer Faktoren (Modul 2)

Förderkennzeichen: 01GN2625
Fördersumme: 28.080 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2026
Projektleitung: Dr. Maike Scherf-Clavel
Adresse: Universitätsklinikum Würzburg, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Margarete-Höppel-Platz 1
97080 Würzburg

Antidepressiva helfen vielen Betroffenen, wirken jedoch nicht bei allen gleich gut und können Nebenwirkungen verursachen. Ein Grund dafür ist, dass Frauen und Männer sowie Menschen mit unterschiedlichen genetischen Eigenschaften Medikamente verschieden verarbeiten und deshalb unterschiedlich viel Arzneistoff tatsächlich im Blut ankommt. Es kommt deshalb häufig zu unpassenden Dosierungen. Das Zusammenspiel zwischen Geschlecht und Genetik ist bislang kaum erforscht. Diese Analyse ist deshalb von hoher Relevanz, weil sie dazu beitragen kann, Behandlungen besser auf Betroffene abzustimmen, Nebenwirkungen zu verringern und schneller die wirksame Therapie zu finden.