| Förderkennzeichen: | 01EO2509 |
| Fördersumme: | 4.384.000 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2031 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Claudia Lengerke |
| Adresse: |
Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Medizinische Klinik, Innere Medizin II, Onkologie, Hämatologie, Klinische Immunologie, Rheumatologie und Pulmologie Otfried-Müller-Str. 10 72076 Tübingen |
Das InnoSyn.2 Advanced Clinician Scientist (ACS) Programm unterstützt acht herausragende ACS dabei, medizinische Innovationen an den Schnittstellen verschiedener Disziplinen zu entwickeln. Ziel ist es, sie zu international sichtbaren Führungspersönlichkeiten in den zentralen Forschungsfeldern der Fakultät und des Universitätsklinikums, Onkologie, klinische Neurowissenschaften, Diabetologie und Stoffwechselmedizin, aufzubauen. Die Teilnehmenden sollen eigenständige, innovative Forschungsprogramme gestalten und dabei Synergien zwischen exzellenten wissenschaftlichen Bereichen, klinischen Schwerpunkten und modernsten Technologien nutzen. Dazu zählen unter anderem Genetik und Next Generation Sequencing (NGS), multiparametrische Bildgebung sowie fortschrittliche Datenwissenschaft, Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen. Durch den starken Tübinger Fokus auf klinische Translation können die ACS neue, personalisierte Therapieansätze vorantreiben, etwa in Form von Immuntherapien sowie Zell-, Gen- und RNA-basierten Behandlungen. Das Programm bietet allen geförderten InnoSyn.2 ACS über einen Zeitraum von sechs Jahren eine geschützte Forschungszeit von 50 Prozent sowie umfassende infrastrukturelle Unterstützung. Zusätzlich profitieren sie von strukturierten Mentoring- und Trainingsangeboten und erhalten individuelle Förderung für ihre langfristige Karriere, auch über die Laufzeit des Programms hinaus. Ein zentrales Anliegen von InnoSyn.2 ist, neben wissenschaftlicher Exzellenz und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, auch die Sicherstellung von Chancengleichheit. Die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt in einem internationalen, transparenten Verfahren, das Vielfalt und eine ausgewogene Geschlechterverteilung berücksichtigt. Erfolgreiche Komponenten des Programms werden langfristig in interne Strukturen überführt, um nachhaltige Impulse für die Forschungslandschaft zu setzen.