| Förderkennzeichen: | 01KU2605 |
| Fördersumme: | 299.925 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2029 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Jakob Kather |
| Adresse: |
Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät, Else Kröner-Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit Fetscherstr. 74 01307 Dresden |
Das Verbundvorhaben IMPACT-CRC zielt darauf ab, die Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapie beim mikrosatellitenstabilen kolorektalen Karzinom gezielter und wirksamer einzusetzen. Für diese große Patientengruppe fehlen bislang verlässliche Biomarker, um das individuelle Ansprechen auf eine Immuntherapie vorherzusagen. Im Projekt werden klinische Daten und biologische Proben aus einer retrospektiven sowie einer prospektiven Patientenkohorte systematisch ausgewertet. Dabei werden verschiedene molekulare und immunologische Informationen zusammengeführt und mit digitalen Gewebebildern kombiniert. Ziel ist es, biologische Muster zu identifizieren, die mit Therapieansprechen, Resistenz oder Nebenwirkungen assoziiert sind. Ein innovativer Schwerpunkt des Vorhabens liegt in der KI-gestützten Integration dieser unterschiedlichen Datenquellen, um robuste prädiktive Biomarkersignaturen zu entwickeln. Ergänzend werden präklinische Modelle eingesetzt, um die biologischen Mechanismen der beobachteten Effekte besser zu verstehen und die Übertragbarkeit auf den Menschen zu sichern. Die Technische Universität Dresden übernimmt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der KI-basierten Analyseverfahren sowie bei der prospektiven Validierung der identifizierten Biomarker. Die Ergebnisse des Projekts sollen eine fundierte Grundlage für personalisierte immunonkologische Therapieentscheidungen schaffen und damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der personalisierten Medizin leisten. Das Vorhaben ist Teil des transnationalen Verbundprojekts "IMPACT-CRC" der Förderinitiative "EP PerMed". Der Verbund wird durch eine belgische Arbeitsgruppe koordiniert und hat insgesamt sieben Projektpartner.