| Förderkennzeichen: | 01EJ2601 |
| Fördersumme: | 498.573 EUR |
| Förderzeitraum: | 2026 - 2027 |
| Projektleitung: | Prof. Dr. Sylvia Mechsner |
| Adresse: |
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie Mittelallee 9 13353 Berlin |
Die International Conference on Endometriosis Research (ICER 2026) ist eine internationale, nicht-kommerzielle Fachkonferenz, die im November 2026 in Berlin geplant ist. Ziel des Vorhabens ist es, aktuelle Erkenntnisse aus der Endometrioseforschung zusammenzuführen, den internationalen Austausch zu stärken und neue Kooperationen zwischen Wissenschaft, Klinik und Patientinnen zu fördern. Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die weltweit Millionen von Frauen betrifft, jedoch nach wie vor unzureichend erforscht ist. ICER 2026 bringt führende Forschende aus der Grundlagenforschung, klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte, Nachwuchsforschende sowie Patientinnen zusammen. Thematisch deckt die Konferenz zentrale Bereiche ab, darunter Schmerzmechanismen, Entzündungsprozesse, Fibrose, Fruchtbarkeit, Lebensqualität sowie innovative experimentelle Modelle. Die Konferenzsprache ist Englisch, um eine breite internationale Beteiligung zu ermöglichen. Die Veranstaltung umfasst zwei wissenschaftliche Konferenztage mit Vorträgen, Postersessions und Diskussionsformaten sowie einen eigenen Patientinnentag. Dieser wird gemeinsam mit der Endometriose-Vereinigung Deutschland gestaltet und richtet sich gezielt an Betroffene, Angehörige und Selbsthilfegruppen. In verständlicher Form werden aktuelle Forschungsergebnisse, Therapieansätze und alltagsrelevante Themen wie Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit vermittelt. Formate wie "Meet Your Scientist" fördern den direkten Dialog zwischen Patientinnen und Forschenden. Die Organisation erfolgt durch die Charité in Zusammenarbeit mit einem internationalen wissenschaftlichen Komitee und einer professionellen Kongressagentur. Eine Industriebeteiligung ist ausdrücklich ausgeschlossen, um wissenschaftliche Unabhängigkeit und Transparenz zu gewährleisten. ICER 2026 stärkt die Sichtbarkeit der Endometrioseforschung, fördert die internationale Vernetzung der vom BMFTR geförderten Verbundprojekte und unterstützt den Wissenstransfer.