Einzelprojekt

Geschlechterspezifische Unterschiede der postoperativen Morbidität, Mortalität und Failure to Rescue in der Viszeralchirurgie (Modul 2)

Förderkennzeichen: 01GN2634
Fördersumme: 50.000 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2027
Projektleitung: Prof. Dr. Ulrich Ronellenfitsch
Adresse: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum, Universitätsklinik und Poliklinik für Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Dieses Forschungsprojekt untersucht, ob Frauen und Männer nach größeren Bauchoperationen unterschiedliche Risiken für Komplikationen und Todesfälle haben. Besonders wichtig ist dabei der sogenannte "Failure to Rescue" – also Situationen, in denen Patientinnen oder Patienten trotz behandelbarer Komplikationen sterben. Es werden bereits vorhandene Daten aus mehreren großen klinischen Studien zusammengeführt und gemeinsam ausgewertet. Die Auswertungen untersuchen, ob das Geschlecht einen Einfluss darauf hat, wie häufig Komplikationen auftreten und wie gut sie behandelt werden können. Ziel ist es, mögliche Unterschiede frühzeitig zu erkennen und daraus Verbesserungen für die medizinische Versorgung abzuleiten. Langfristig soll das Projekt dazu beitragen, Operationen und die Betreuung nach der Operation besser auf die Bedürfnisse von Frauen und Männern abzustimmen und so Komplikationen, Todesfälle und Belastungen für Patientinnen und Patienten und das Gesundheitssystem zu verringern.