Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2026 am 20. Januar 2026. Das BMFTR lud alle Interessierten ein, Medizin der Zukunft aus nächster Nähe kennenzulernen.

BMFTR
Wie wird die Medizin der Zukunft aussehen? Wie können Krankheiten früher erkannt und verhindert, Therapien individueller zugeschnitten und digitale Technologien verantwortungsvoll eingesetzt werden? Und welchen Beitrag leistet geschlechtersensible Forschung zu einer gerechteren Gesundheitsversorgung? Diese Fragen standen im Zentrum der Auftaktveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft am 20. Januar 2026.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) lud alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, die Medizin der Zukunft aus nächster Nähe kennenzulernen. Zur Eröffnung um 17.30 Uhr gab der Parlamentarische Staatssekretär Matthias Hauer Einblicke in die Medizin der Zukunft und eröffnete damit den gemeinsamen Blick auf die zentralen Fragen des Wissenschaftsjahres 2026.
Im Anschluss folgte ein moderierter Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Forschungsfeldern. Dr. Wilko Heuten und Celia Nieto Agraz vom OFFIS – Institut für Informatik, Dr. Silke Lipinski vom Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit, Prof. Dr. Rita Schmutzler vom Zentrum Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Universitätsklinik Köln, Prof. Dr. Joachim Schultze vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen sowie Dr. Nibras Naami vom Westdeutschen Kinder-Hämatologischen Zentrum und dem Podcast Hand, Fuß, Mund geben Einblicke in ihre Arbeit und diskutieren aktuelle Entwicklungen. Durch das Programm führte die Autorin und Moderatorin Stephanie Hielscher.
In den Meet-the-Scientist-Formaten hatten die Gäste die Möglichkeit, sich persönlich mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über ihre Forschungsprojekte auszutauschen. Themen waren unter anderem Pflege und Robotik, psychische Gesundheit, Krebsprävention, Gehirngesundheit im Alter und digitale Medizin. Die Gespräche sind bewusst dialogorientiert angelegt und laden dazu ein, Fragen zu stellen, mitzudiskutieren und Forschung aus erster Hand kennenzulernen.
Ein interaktives Improtheater-Format setzte kreative Impulse und griff Fragen und Gedanken des Abends auf. Anschließend ging die Veranstaltung ab 19.00 Uhr in ein offenes Get-together über. Gezeigt wurden zudem beeindruckende Exponate aus aktuellen Forschungsprojekten, darunter Anwendungen aus der Robotik in der Pflege, digitale Diagnostik, Zelltherapien und innovative Versorgungsmodelle, die die Medizin der Zukunft anschaulich erlebbar machen.
Geführte Rundgänge gaben Einblicke in Zukunftsszenarien an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft und eröffneten weitere Perspektiven auf die Themen des Abends.