Einzelprojekt

Wirksamkeit und Sicherheit von systemischen Glukokortikoiden bei der Behandlung des akuten idiopathischen sensorineuralen Hörverlusts

Förderkennzeichen: 01KG2506
Fördersumme: 2.441.596 EUR
Förderzeitraum: 2026 - 2031
Projektleitung: Prof. Dr. Stefan Plontke
Adresse: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Der Hörsturz ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild. Dabei treten plötzlich und ohne erkennbare Ursache Hörprobleme auf, die typischerweise nur eins der beiden Ohren betreffen. Die Betroffenen hören dann deutlich schlechter oder fast gar nichts mehr. Hinzu kommen oftmals Ohrgeräusche ("Tinnitus") und Schwindel. Zur Behandlung des Hörsturzes werden routinemäßig zwar verschiedene Medikamente eingesetzt, deren Wirksamkeit jedoch bislang noch nicht belegt ist. Es besteht also noch Forschungsbedarf, damit neue Behandlungskonzepte schneller den Patientinnen und Patienten zugutekommen. Ziel des Vorhabens ist es, die Wirksamkeit und die Nebenwirkungen der am häufigsten eingesetzten Behandlungsstrategie von Hörsturz im Vergleich zu Placebo zu untersuchen. Dabei wird an den Wissensstand angeknüpft, der aus der ebenfalls BMFTR-geförderten HODOKORT-Studie entstanden ist. Die Ergebnisse der jetzt geplanten Studie sollen die nachhaltige Etablierung neuer Qualitätsstandards in der Gesundheitsversorgung von Menschen mit Hörsturz weiter verstärken.